Chiesa dei Santi Andrea e Bartolomeo
Vatikanstadt
Auch bekannt als: Pestsäule Wien, Hl. Dreifaltigkeit und zu den 9 Chören der Engel
Die Pestsaeule auf dem Graben mitten in der Wiener Innenstadt ist eine 21 Meter hohe Dreifaltigkeitssaeule. Kaiser Leopold I. gelobte sie waehrend der Pestepidemie von 1679 und liess sie zum Dank fuer das Ende der Seuche errichten. Erste Entwuerfe stammten von Mattias Rauchmiller, der 1686 starb; die endgueltige Komposition entwickelten Johann Bernhard Fischer von Erlach, Lodovico Burnacini und Paul Strudel. Die Saeule wurde am 29. Oktober 1693 geweiht. An der Basis kniet Leopold I. in Marmor und betet; darueber wallt eine wolkenartige Pyramide aus Putten und Heiligen empor, gekroent von der Dreifaltigkeitsgruppe. Die Pestsaeule gilt als eines der wichtigsten plastischen Hauptwerke des Wiener Hochbarock und steht inmitten des bekanntesten Fussgaengerboulevards der Stadt.
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