Abtei Fruttuaria
Turin
Die Sacra di San Michele thront auf dem 962 Meter hohen Felsrücken des Monte Pirchiriano am Eingang des Susatals und gehört zu den eindrucksvollsten Klosteranlagen Italiens. Gegründet um 901 im romanischen Stil, diente sie Jahrhunderte lang als Abtei der Benediktiner und zog Pilger aus ganz Europa an, die auf dem Weg nach Rom durch das Susatal zogen. Bekannt durch Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose" als mögliche Inspiration für das fiktive Bergkloster, ist die Anlage heute Symbol der piemontesischen Identität und offizielles Wahrzeichen der Region. Heute beherbergt das Kloster die Rosminianer-Kongregation. Besucher ersteigen über die sogenannte „Treppe der Toten" — flankiert von in den Fels gehauenen Grabmonumenten — das Kirchenschiff, während sich vom Vorplatz ein weitreichendes Panorama über das Susa- und Potal öffnet.
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