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Geschichte

Geschichte in Dublin

Dublins Geschichte reicht von frühmittelalterlichen Überlieferungen bis in die Gegenwart – und lässt sich an konkreten Orten erleben. Das Ballyedmonduff Wedge Tomb erinnert an prähistorische Besiedlung, während das Book of Kells im irischen Mittelalter wurzelt. Ruinen wie Bective Abbey und Burganlagen wie Ashtown Castle, Ardgillan Castle oder Barberstown Castle erzählen von wechselvollen Jahrhunderten. Das Abbey Theatre steht für Irlands kulturelles Erbe, der Baily Lighthouse für maritime Geschichte. Ergänzt wird dieses Bild durch Orte wie das Blessington Street Basin, Blackrock College und Barretstown Castle – jeder mit seiner eigenen Schicht Vergangenheit.

37 Orte · Dublin, Irland · Redaktionell kuratiert

  • 3Arena Dublin

    3Arena Dublin

    Dublin

    KulturNachtlebenGeheimtipps

    Die 3Arena ist Dublins größte Konzerthalle und liegt direkt am North Wall Quay im lebhaften Docklands-Viertel. Die Halle fasst rund 13.000 Besucher und ist damit eine der meistbesuchten Indoor-Arenen Europas nach Ticketverkäufen. Ursprünglich als Lagerhalle errichtet, wurde das Gebäude 2008 als „The O2" zur Konzertarena umgebaut und 2014 nach der Übernahme durch Three Ireland in 3Arena umbenannt. Heute treten hier die größten Namen aus Pop, Rock und Comedy auf, und das Publikum profitiert von der zentralen Lage direkt am Wasser mit bester Anbindung an die Innenstadt.

  • Abbey Theatre

    Abbey Theatre

    Dublin

    Kultur

    Das Abbey Theatre ist Irlands Nationaltheater und steht in der Herzen Dublins. Es wurde 1904 von W.B. Yeats und Lady Gregory gegründet, um irischen Autoren eine Bühne zu geben — mitten in einer Zeit, als Irland um seine kulturelle Eigenständigkeit rang. Uraufführungen von J.M. Synge oder Seán O'Casey sorgten für gesellschaftliche Debatten, manchmal sogar für Tumulte im Saal. Das heutige Gebäude aus den 1960er-Jahren ist ein Neubau nach einem Brand von 1951, bietet 628 Plätze und ist heute das erste staatlich subventionierte Theater der englischsprachigen Welt.

  • Ardgillan Castle

    Ardgillan Castle

    Dublin

    ArchitekturNatur

    Ardgillan Castle ist ein georgianisches Landhaus nahe Balbriggan im irischen County Dublin, das heute als Herzstück eines 81 Hektar großen öffentlichen Parks dient. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert liegt mit Blick auf die irische See und wird vom Fingal County Council als Freizeitpark betrieben. Besucher können die Parkanlage mit ihren Rosengärten und Teichen erkunden, während das Schloss selbst für geführte Touren und Veranstaltungen genutzt wird. Die ruhige Lage zwischen Dublin und der Grenze zu County Meath macht es zu einem beliebten Ausflugsziel.

  • Ashtown Castle (Dublin)

    Ashtown Castle (Dublin)

    Dublin

    ArchitekturKulturNatur

    Ashtown Castle ist ein mittelalterliches Turmhaus im Phoenix Park in Dublin — dem größten innerstädtischen Park einer europäischen Hauptstadt. Es wurde um 1430 erbaut und ist damit eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke Irlands, die sich heute inmitten einer Großstadt befinden. Jahrhundertelang war der Turm hinter dem Gebäude der Päpstlichen Nuntiatur versteckt und wurde erst bei Abrissarbeiten in den 1980er-Jahren wiederentdeckt. Heute ist er denkmalgeschützt und für Besucher zugänglich, eingebettet in das weitläufige Grün des Phoenix Parks.

  • Baily Leuchtturm

    Baily Leuchtturm

    Dublin

    ArchitekturNaturGeheimtipps+1

    Der Baily Lighthouse steht auf der Halbinsel Howth Head, etwa 15 Kilometer östlich von Dublin, und markiert die südöstliche Spitze der Halbinsel sowie die nördliche Begrenzung der Dublin Bay. Der Leuchtturm geht auf das Jahr 1814 zurück und wird heute von den Commissioners of Irish Lights betrieben. Sein markanter weißer Turm ist von der See aus weithin sichtbar. Der Weg zum Leuchtturm führt durch den Howth-Küstenpfad und bietet einen weitreichenden Blick über die Irische See bis hin zu den Wicklow Mountains. Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, aber der Aussichtspunkt am Klippenrand gilt als einer der schönsten Panoramapunkte rund um Dublin.

  • Ballyedmonduff Keilgrab

    Ballyedmonduff Keilgrab

    Dublin

    KulturGeheimtipps

    Das Wedge Tomb von Ballyedmonduff ist eine megalithische Grabanlage aus der späten Jungsteinzeit bzw. frühen Bronzezeit, die an einem Hang des Two Rock Mountain im Wald nördlich von Glencullen liegt, im südlichen County Dublin. Keilgräber (Wedge Tombs) sind auf die westliche Hälfte Irlands konzentriert – Ballyedmonduff ist eines der östlichsten Exemplare seiner Art. Die Anlage ist als irisches National Monument geschützt. Sie bietet einen stillen Ort inmitten des Waldes, an dem sich Jahrtausende menschlicher Bestattungskultur materialisieren, fernab touristischer Hauptrouten.

  • Barretstown Castle

    Barretstown Castle

    Dublin

    ArchitekturFamilienausflügeGeheimtipps

    Barretstown Castle ist eine Burg nördlich von Ballymore Eustace im irischen County Kildare. Sie steht auf den Fundamenten einer angonormannischen Burganlage aus dem späten 12. Jahrhundert und trägt damit Jahrhunderte irischer Geschichte in sich. Bekannt ist Barretstown Castle heute vor allem durch das Barretstown Camp – ein Feriencamp für schwer kranke Kinder, das auf dem weitläufigen Burggelände betrieben wird. Gegründet wurde es vom amerikanischen Schauspieler Paul Newman. Die Verbindung aus historischer Burgarchitektur und sozialer Mission macht Barretstown Castle zu einem ungewöhnlichen Ort in der irischen Landschaft.

  • Bective Abbey

    Bective Abbey

    Dublin

    Natur

    Bective Abbey ist eine mittelalterliche Zisterzienserklosterruine am Fluss Boyne im County Meath, Irland, etwa 7,5 Kilometer von Trim entfernt. Die Abtei wurde 1147 gegründet und war die erste Tochtergründung des Klosters Mellifont — die erste Zisterzienserabtei Irlands überhaupt. Im 14. Jahrhundert wurde in der Abtei der Körper des Hugh de Lacy aufgebahrt, eines der mächtigsten normannischen Lords Irlands — was zu einem politischen Konflikt zwischen dem Kloster und dem Erzbischof von Armagh führte. Die gut erhaltenen Kreuzgangreste und Türme stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Heute ist die Ruine ein irisches National Monument und frei zugänglich. Sie liegt in einer stillen Flusslandschaft und bietet, fernab von Touristenströmen, ein nachdenklich stimmendes Bild irischer Klostergeschichte.

  • Blessington Street Basin

    Blessington Street Basin

    Dublin

    NaturGeheimtipps

    Das Blessington Street Basin ist ein ehemaliges Trinkwasserreservoir im nördlichen Dublin, das von 1810 bis in die 1970er Jahre die Nordseite der Stadt mit Wasser versorgte. Bereits 1891 wurde das Gelände rund um das Wasser zu einem öffentlichen Park umgestaltet; nach einem Umbau 1994 ist es heute eine der ruhigsten grünen Oasen im Stadtzentrum Dublins. Ein kleiner See umgeben von Bäumen, Enten, Schwänen und Bänken bietet Erholung inmitten eines dichten Wohnviertels. Wer Dublins weniger bekannte Seiten erkunden möchte, findet hier ein stilles Gegenstück zur touristischen Innenstadt.

  • Book of Kells

    Book of Kells

    Dublin

    Kultur

    Das Book of Kells ist eine der bedeutendsten Handschriften der westlichen Welt: ein prächtig illustriertes Evangelienbuch auf Latein, das um 800 n. Chr. in einem keltischen Kloster – wahrscheinlich auf der schottischen Insel Iona – entstanden ist. Die vier Evangelien sind von Mönchen mit unglaublicher Sorgfalt in kaligrafischer Schrift festgehalten und mit aufwendigen Ornamenten, Tier- und Menschenfiguren verziert. Seit 2011 steht es auf der UNESCO-Liste des Weltdokumentenerbes. Das Original wird in der alten Bibliothek des Trinity College Dublin aufbewahrt und ist dort dauerhaft ausgestellt – eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Irlands.

  • Brú na Bóinne

    Brú na Bóinne

    Dublin

    KulturMystik

    Brú na Bóinne, das Tal der Boyne, ist eine der bedeutendsten jungsteinzeitlichen Kulturlandschaften der Welt. Im County Meath, nördlich von Dublin, liegt eine Ansammlung von über 90 Monumenten, darunter die weltberühmten Ganggräber von Newgrange, Knowth und Dowth, die zwischen 3500 und 2500 v. Chr. errichtet wurden – und damit älter sind als Stonehenge und die ägyptischen Pyramiden. Die Anlage birgt die größte Sammlung megalithischer Kunst in Europa: Spiralen, Rauten und Wellenlinien, deren Bedeutung bis heute Rätsel aufgibt. Newgrange ist astronomisch ausgerichtet: An der Wintersonnenwende fällt das erste Morgenlicht exakt durch den Eingang in die zentrale Kammer. Seit 1993 gehört die gesamte Anlage zum UNESCO-Weltkulturerbe.

  • Busáras

    Busáras

    Dublin

    ArchitekturGeheimtipps

    Busáras ist der zentrale Fernbusbahnhof Dublins und der Hauptsitz von Bus Éireann. Das Gebäude wurde zwischen 1946 und 1953 im Stil der International Modern erbaut und steht in der Store Street nahe dem Connolly-Bahnhof. Es ist nach Seán Mac Diarmada benannt – einem der Anführer des Osteraufstands 1916 – und ist ein staatlich geschütztes Denkmal. Im Erdgeschoss verkehren Fernbusse in alle Regionen Irlands, während die oberen Stockwerke das irische Sozialministerium beherbergen. Busáras ist auch eine Station der roten Luas-Linie.

  • Butt Bridge Dublin

    Butt Bridge Dublin

    Dublin

    ArchitekturGeheimtipps

    Die Butt Bridge verbindet Georges Quay im Süden mit Beresford Place und den nördlichen Liffey-Kais, direkt neben dem Liberty Hall-Hochhaus. Benannt ist sie nach Isaac Butt – einem irischen Rechtsanwalt, Ökonomen und Politiker des 19. Jahrhunderts, der die irische Home-Rule-Bewegung gründete. Die heutige Brücke ist eine der meistbefahrenen Querungen des Liffey und ein alltäglicher Bestandteil des Dubliners Stadtlebens. Architektonisch ist sie unscheinbarer als die nahe Ha'penny Bridge oder der Samuel Beckett Bridge, trägt durch ihren Namensgeber aber eine historische Bedeutung.

  • Carlisle Grounds

    Carlisle Grounds

    Dublin

    NaturAktivitätenGeheimtipps

    Der Carlisle Grounds in Bray, County Wicklow, ist eines der ältesten Fußballstadien der Welt, eröffnet im Jahr 1862. Er liegt unmittelbar hinter dem Bahnhof Bray und ist Heimstätte der Bray Wanderers AFC. Die Anlage gilt als die älteste noch aktiv genutzte Sportstätte eines Vereins der Football Association of Ireland. Ein besonderes Merkmal ist die Lage direkt am Meer – von manchen Tribünenplätzen blickt man auf die Irische See. Gelegentlich finden hier auch Spiele der irischen Rugby-League-Nationalmannschaft statt.

  • Carrickmines Castle

    Carrickmines Castle

    Dublin

    ArchitekturKultur

    Carrickmines Castle war eine mittelalterliche Burg im südlichen County Dublin, errichtet zum Schutz des englischen Pale – der befestigten Zone englischer Kontrolle rund um Dublin. Die Überreste der Burg lagen direkt auf der geplanten Trasse der Autobahn M50 und wurden 2003–2005 Gegenstand einer heftigen öffentlichen Debatte: Archäologen und Denkmalschützer kämpften vergeblich gegen den Abriss. Teile der mittelalterlichen Mauern und Verteidigungsanlagen wurden schließlich in die Kreisverkehre der neuen Autobahn integriert oder liegen heute noch unter diesen. Der Fall Carrickmines gilt als Symbol für den Konflikt zwischen Infrastrukturprojekten und archäologischem Erbe in Irland.

  • Castleknock Castle

    Castleknock Castle

    Dublin

    ArchitekturKulturFamilienausflüge+1

    Castleknock Castle ist eine normannische Burgruine auf dem Gelände des heutigen Castleknock College, einem katholischen Knabeninternat am westlichen Stadtrand von Dublin. Die Burg geht auf die Zeit nach der normannischen Invasion im 12. Jahrhundert zurück. Der irische Name der Anlage – Caisleán Cnucha – verweist auf ältere mittelalterliche Quellen, in denen der Hügel als Cnoc oder Cnucha erwähnt wird. Die Ruinen sind heute in das Schulgelände integriert und für die Öffentlichkeit kaum zugänglich.

  • Castleruddery Motte

    Castleruddery Motte

    Dublin

    ArchitekturKulturGeheimtipps

    Die Castleruddery Motte ist ein mittelalterliches Erdwerk im County Wicklow, Irland, etwa 2 km ostnordöstlich von Stratford-on-Slaney. Solche Motten – künstlich aufgeschüttete Hügel mit einer Holzburg oben – waren die typische Burgenform der normannischen Eroberer Irlands. Der Hügel liegt an einem Hang nahe dem Fluss Slaney und ist heute ein irisches National Monument. Es gibt keine auffälligen Ruinen, aber die Form des Mounds ist gut erhalten und gibt einen Eindruck davon, wie normannische Kontrolle über die irische Landschaft ausgeübt wurde.

  • Castleruddery Steinkreis

    Castleruddery Steinkreis

    Dublin

    GeheimtippsMystik

    Der Castleruddery Steinkreis liegt im County Wicklow in Irland, nahe dem Fluss Slaney westlich von Baltinglass. Es handelt sich um ein vergleichsweise kleines Henge aus der späten Jungsteinzeit – einer Epoche, in der solche Kreisanlagen in Irland in geringer Zahl entstanden und für rituelle Zwecke genutzt wurden. Die Anlage ist als Nationales Denkmal Irlands geschützt. Zwei große Quarzitblöcke markieren den Eingang. Der Ort liegt abseits der touristischen Hauptrouten in einer ruhigen Landschaft – für Menschen, die prähistorische Stätten ohne Besuchermassen erleben möchten.

  • Castletown House

    Castletown House

    Dublin

    ArchitekturNatur

    Castletown House in Celbridge, County Kildare, ist das größte Palladio-Herrenhaus Irlands und wurde 1722 für William Conolly erbaut, den Sprecher des irischen Unterhauses und reichsten Mann Irlands. Das Gebäude folgt dem klassischen palladianischen Schema mit einem Haupthaus und flankierenden Pavillons. Zu den bemerkenswerten Nebengebäuden gehören The Wonderful Barn und Conolly''s Folly, eine barocke Ruine, die Conolly aus Beschäftigungsgründen nach einer Hungersnot bauen ließ. Das Anwesen gehört heute dem Irish Georgian Society und ist der Öffentlichkeit zugänglich.

  • Christ Church Cathedral

    Christ Church Cathedral

    Dublin

    ArchitekturGeheimtipps

    Die Christ Church Cathedral in Dublin ist die ältere der beiden mittelalterlichen Kathedralen der irischen Hauptstadt und geht auf eine Gründung um 1031 zurück — ursprünglich als Holzkirche der Wikinger unter König Sitriuc Silkenbeard. Der heutige Steinbau entstand im 12. und 13. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert umfangreich restauriert. Die Kathedrale ist Sitz der Erzbischöfe von Dublin in der Church of Ireland. In der Krypta — eine der ältesten erhaltenen in Irland — befinden sich historische Artefakte, darunter die mumifizierten Überreste einer Katze und einer Maus, die in einer Orgelpfeife gefunden wurden. Die Christ Church liegt im historischen Herzen Dublins, unweit des Dublin Castle, und ist zu Fuß gut mit dem Temple Bar-Viertel verbunden.

  • Conolly's Folly

    Conolly's Folly

    Dublin

    ArchitekturGeheimtipps

    Conolly's Folly, auch The Obelisk genannt, ist ein georgianisches Bauwerk zwischen Celbridge, Leixlip und Maynooth in County Kildare, Irland. Es wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von der Familie Conolly, damalige Eigentümer des Castletown Estate, errichtet – offenbar um Arbeitern während einer Hungersnot Beschäftigung zu bieten. Der Bogen mit aufgesetztem Obelisken folgt dem Typus einer Folly – eines Bauwerks ohne praktischen Nutzen. Die Irish Georgian Society restaurierte es im 20. Jahrhundert; heute steht es unter staatlichem Denkmalschutz.

  • Croke Park

    Croke Park

    Dublin

    ArchitekturKulturAktivitäten

    Croke Park ist das Herzstück des irischen Sports – ein riesiges Stadion im Dubliner Stadtteil Drumcondra, das mit 82.300 Plätzen zu den größten Europas zählt. Es ist der Hauptsitz der Gaelic Athletic Association (GAA) und Heimat der traditionellen irischen Sportarten Gaelic Football, Hurling und Camogie. Benannt nach Erzbischof Thomas Croke, einem frühen Förderer irischer Nationalsportarten, ist das Stadion tief mit irischer Identität verwurzelt. Von 2007 bis 2009 diente es als Ausweichspielstätte für irische Rugby- und Fußballspiele, während das Lansdowne Road Stadion renoviert wurde. Heute bietet Croke Park neben Sportevents auch Stadionführungen und ein Museum über die Geschichte der GAA an.

  • Deansgrange Cemetery

    Deansgrange Cemetery

    Dublin

    KulturNatur

    Der Deansgrange Cemetery ist einer der größten Friedhöfe im Großraum Dublin und wurde 1865 auf 28 Hektar angelegt. Seit seiner Eröffnung wurden hier über 150.000 Menschen bestattet. Er liegt im Vorort Deansgrange in Dún Laoghaire-Rathdown, südlich des Stadtzentrums. Zusammen mit Glasnevin und Mount Jerome zählt er zu den bedeutendsten Begräbnisstätten der Region. Der Friedhof spiegelt die Vielfalt der irischen Gesellschaft wider: Katholiken, Protestanten und andere Konfessionen sind hier nebeneinander bestattet. Zahlreiche historische Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert verleihen dem Gelände einen stillen, nachdenklichen Charakter – ein Ort der Erinnerung abseits des Stadtlärms.

  • Dowth

    Dowth

    Dublin

    WissenMystik

    Dowth ist ein jungsteinzeitliches Ganggrab im Boyne-Tal im irischen County Meath, rund fünf Kilometer von Newgrange entfernt. Die megalithische Anlage entstand etwa 3200 v. Chr. und gehört zu den drei großen Passage Tombs des Brú na Bóinne – neben Newgrange und Knowth. Als irisches Nationaldenkmal ist es deutlich weniger überlaufen als Newgrange, bewahrt aber gleichwertige Steinmetzarbeiten. Besonders bemerkenswert: Das Grab ist zur Wintersonnenwende ausgerichtet – das Licht der untergehenden Sonne dringt dann in die Kammer ein.

  • Drimnagh Castle

    Drimnagh Castle

    Dublin

    ArchitekturNatur

    Drimnagh Castle ist eine normannische Burg im Dubliner Vorort Drimnagh und die einzige Burg in Irland, die noch einen durchgehend wasserführenden Graben besitzt. Das Wasser kommt aus einem Nebenfluss des Camac und hält den Graben seit dem Mittelalter gefüllt. Die Burg wurde nach normannischem Vorbild gebaut und ist seit dem frühen 13. Jahrhundert durchgehend erhalten – eine bemerkenswerte Kontinuität in einem Land, wo viele mittelalterliche Bauten zu Ruinen verfielen. Das Innere zeigt eine wiederhergestellte Große Halle mit offenem Dachwerk. Wer in Dublin Burgen erwartet und stattdessen das moderne Stadtbild findet, wird in Drimnagh überrascht – die Anlage liegt unscheinbar zwischen Wohngebieten, ist aber für sich geschlossen und stimmig.

  • Dublinia

    Dublinia

    Dublin

    KulturFamilienausflüge

    Dublinia ist ein interaktives Geschichtsmuseum in Dublin, das sich auf die Wikingerzeit und das mittelalterliche Dublin konzentriert. Es ist in der ehemaligen Synodenhalle der Christ Church Cathedral untergebracht – einem neugotischen Anbau aus dem 19. Jahrhundert, der durch eine überdachte Brücke mit der Kathedrale verbunden ist. Das Museum wurde 1993 eröffnet und zeigt nachgebaute Straßenszenen, archäologische Funde aus Dublins Wikingergründung sowie Exponate zum Leben im mittelalterlichen Stadtkern. Besonders für Familien mit Kindern ist Dublinia attraktiv: Viele Ausstellungsbereiche laden zum aktiven Mitmachen ein. Ein Aussichtsturm bietet Blicke über das historische Stadtzentrum.

  • Fishamble Street

    Fishamble Street

    Dublin

    KulturGeheimtipps

    Die Fishamble Street ist eine schmale, etwa 180 Meter lange Gasse im aeltesten Stadtkern Dublins, innerhalb der einstigen mittelalterlichen Stadtmauern gelegen. Sie markiert das westliche Ende des Temple-Bar-Viertels. Der Name geht auf einen Fischmarkt zurueck, der hier im Mittelalter betrieben wurde. Musikkennern gilt die Strasse als der Ort, an dem Georg Friedrich Haendel 1742 seinen Messias bei der Urauffuehrung dirigierte - eine Gedenktafel erinnert heute daran.

  • General Post Office Dublin

    General Post Office Dublin

    Dublin

    ArchitekturGeheimtipps

    Das General Post Office an der O'Connell Street ist das bekannteste Gebäude Dublins und ein zentrales Symbol irischer Geschichte. Es wurde 1814 im neoklassizistischen Stil errichtet – als letztes großes georgianisches Staatsgebäude der Stadt – und dient bis heute als Hauptpostamt. Seine eigentliche Berühmtheit erlangte es jedoch am Ostermontag 1916, als irische Unabhängigkeitskämpfer das Gebäude als Hauptquartier des Osteraufstands gegen britische Herrschaft nutzten und von der Freitreppe aus die Republik ausriefen. Einschussspuren und Brandschäden aus dem folgenden Gefecht sind noch heute an der Fassade sichtbar. Im Inneren erinnert eine großformatige Bronzestatue von Cú Chulainn an die Gefallenen des Aufstands. Das GPO ist nicht nur Postamt, sondern nationales Gedenkort – eine Pflichtstation für jeden Irland-Besucher.

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