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Natur in Dublin

Dublin und seine Umgebung bieten überraschend viel Natur. Die Küstenlinie bei Bray Head und dem Baily Lighthouse lädt zu ruhigen Spaziergängen mit Blick auf die Irische See ein, während das Blessington Street Basin mitten in der Stadt als grüne Oase dient. Historische Anlagen wie Ardgillan Castle, Ashtown Castle und Barberstown Castle sind von weitläufigen Grünflächen umgeben. Bective Abbey liegt eingebettet in die sanfte Landschaft des Boyne-Tals, und auch Castletown House bietet ausgedehnte Parkgelände. Selbst Orte wie Carlisle Grounds und Deansgrange Cemetery bestechen durch ihren grünen Charakter.

14 Orte · Dublin, Irland · Redaktionell kuratiert

  • Ardgillan Castle

    Ardgillan Castle

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Ardgillan Castle ist ein georgianisches Landhaus nahe Balbriggan im irischen County Dublin, das heute als Herzstück eines 81 Hektar großen öffentlichen Parks dient. Das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert liegt mit Blick auf die irische See und wird vom Fingal County Council als Freizeitpark betrieben. Besucher können die Parkanlage mit ihren Rosengärten und Teichen erkunden, während das Schloss selbst für geführte Touren und Veranstaltungen genutzt wird. Die ruhige Lage zwischen Dublin und der Grenze zu County Meath macht es zu einem beliebten Ausflugsziel.

  • Ashtown Castle (Dublin)

    Ashtown Castle (Dublin)

    Dublin

    ArchitekturKulturGeschichte

    Ashtown Castle ist ein mittelalterliches Turmhaus im Phoenix Park in Dublin — dem größten innerstädtischen Park einer europäischen Hauptstadt. Es wurde um 1430 erbaut und ist damit eines der wenigen erhaltenen mittelalterlichen Bauwerke Irlands, die sich heute inmitten einer Großstadt befinden. Jahrhundertelang war der Turm hinter dem Gebäude der Päpstlichen Nuntiatur versteckt und wurde erst bei Abrissarbeiten in den 1980er-Jahren wiederentdeckt. Heute ist er denkmalgeschützt und für Besucher zugänglich, eingebettet in das weitläufige Grün des Phoenix Parks.

  • Baily Leuchtturm

    Baily Leuchtturm

    Dublin

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps+1

    Der Baily Lighthouse steht auf der Halbinsel Howth Head, etwa 15 Kilometer östlich von Dublin, und markiert die südöstliche Spitze der Halbinsel sowie die nördliche Begrenzung der Dublin Bay. Der Leuchtturm geht auf das Jahr 1814 zurück und wird heute von den Commissioners of Irish Lights betrieben. Sein markanter weißer Turm ist von der See aus weithin sichtbar. Der Weg zum Leuchtturm führt durch den Howth-Küstenpfad und bietet einen weitreichenden Blick über die Irische See bis hin zu den Wicklow Mountains. Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, aber der Aussichtspunkt am Klippenrand gilt als einer der schönsten Panoramapunkte rund um Dublin.

  • Bective Abbey

    Bective Abbey

    Dublin

    Geschichte

    Bective Abbey ist eine mittelalterliche Zisterzienserklosterruine am Fluss Boyne im County Meath, Irland, etwa 7,5 Kilometer von Trim entfernt. Die Abtei wurde 1147 gegründet und war die erste Tochtergründung des Klosters Mellifont — die erste Zisterzienserabtei Irlands überhaupt. Im 14. Jahrhundert wurde in der Abtei der Körper des Hugh de Lacy aufgebahrt, eines der mächtigsten normannischen Lords Irlands — was zu einem politischen Konflikt zwischen dem Kloster und dem Erzbischof von Armagh führte. Die gut erhaltenen Kreuzgangreste und Türme stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Heute ist die Ruine ein irisches National Monument und frei zugänglich. Sie liegt in einer stillen Flusslandschaft und bietet, fernab von Touristenströmen, ein nachdenklich stimmendes Bild irischer Klostergeschichte.

  • Blessington Street Basin

    Blessington Street Basin

    Dublin

    GeschichteGeheimtipps

    Das Blessington Street Basin ist ein ehemaliges Trinkwasserreservoir im nördlichen Dublin, das von 1810 bis in die 1970er Jahre die Nordseite der Stadt mit Wasser versorgte. Bereits 1891 wurde das Gelände rund um das Wasser zu einem öffentlichen Park umgestaltet; nach einem Umbau 1994 ist es heute eine der ruhigsten grünen Oasen im Stadtzentrum Dublins. Ein kleiner See umgeben von Bäumen, Enten, Schwänen und Bänken bietet Erholung inmitten eines dichten Wohnviertels. Wer Dublins weniger bekannte Seiten erkunden möchte, findet hier ein stilles Gegenstück zur touristischen Innenstadt.

  • Bray Head

    Bray Head

    Dublin

    AktivitätenAussichtMystik

    Der Bray Head ist ein 241 Meter hoher Hügel und Küstenvorsprung in der Grafschaft Wicklow, zwischen den Ortschaften Bray und Greystones, nördlich der Wicklow Mountains. Auf dem Gipfel steht ein Betonkreuz, das 1950 zum Heiligen Jahr errichtet wurde; jeden Karfreitag ziehen Hunderte Einheimischer in einer traditionellen Prozession hinauf. Am östlichen Fuß liegt „Europe's First" – der erste in Europa versteckte Geocache, der Bray Head zu einem Wallfahrtsort der Geocaching-Gemeinschaft macht. Der Weg bietet weite Blicke über die Irische See und die Küste von Wicklow.

  • Carlisle Grounds

    Carlisle Grounds

    Dublin

    GeschichteAktivitätenGeheimtipps

    Der Carlisle Grounds in Bray, County Wicklow, ist eines der ältesten Fußballstadien der Welt, eröffnet im Jahr 1862. Er liegt unmittelbar hinter dem Bahnhof Bray und ist Heimstätte der Bray Wanderers AFC. Die Anlage gilt als die älteste noch aktiv genutzte Sportstätte eines Vereins der Football Association of Ireland. Ein besonderes Merkmal ist die Lage direkt am Meer – von manchen Tribünenplätzen blickt man auf die Irische See. Gelegentlich finden hier auch Spiele der irischen Rugby-League-Nationalmannschaft statt.

  • Castletown House

    Castletown House

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Castletown House in Celbridge, County Kildare, ist das größte Palladio-Herrenhaus Irlands und wurde 1722 für William Conolly erbaut, den Sprecher des irischen Unterhauses und reichsten Mann Irlands. Das Gebäude folgt dem klassischen palladianischen Schema mit einem Haupthaus und flankierenden Pavillons. Zu den bemerkenswerten Nebengebäuden gehören The Wonderful Barn und Conolly''s Folly, eine barocke Ruine, die Conolly aus Beschäftigungsgründen nach einer Hungersnot bauen ließ. Das Anwesen gehört heute dem Irish Georgian Society und ist der Öffentlichkeit zugänglich.

  • Deansgrange Cemetery

    Deansgrange Cemetery

    Dublin

    KulturGeschichte

    Der Deansgrange Cemetery ist einer der größten Friedhöfe im Großraum Dublin und wurde 1865 auf 28 Hektar angelegt. Seit seiner Eröffnung wurden hier über 150.000 Menschen bestattet. Er liegt im Vorort Deansgrange in Dún Laoghaire-Rathdown, südlich des Stadtzentrums. Zusammen mit Glasnevin und Mount Jerome zählt er zu den bedeutendsten Begräbnisstätten der Region. Der Friedhof spiegelt die Vielfalt der irischen Gesellschaft wider: Katholiken, Protestanten und andere Konfessionen sind hier nebeneinander bestattet. Zahlreiche historische Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert verleihen dem Gelände einen stillen, nachdenklichen Charakter – ein Ort der Erinnerung abseits des Stadtlärms.

  • Drimnagh Castle

    Drimnagh Castle

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Drimnagh Castle ist eine normannische Burg im Dubliner Vorort Drimnagh und die einzige Burg in Irland, die noch einen durchgehend wasserführenden Graben besitzt. Das Wasser kommt aus einem Nebenfluss des Camac und hält den Graben seit dem Mittelalter gefüllt. Die Burg wurde nach normannischem Vorbild gebaut und ist seit dem frühen 13. Jahrhundert durchgehend erhalten – eine bemerkenswerte Kontinuität in einem Land, wo viele mittelalterliche Bauten zu Ruinen verfielen. Das Innere zeigt eine wiederhergestellte Große Halle mit offenem Dachwerk. Wer in Dublin Burgen erwartet und stattdessen das moderne Stadtbild findet, wird in Drimnagh überrascht – die Anlage liegt unscheinbar zwischen Wohngebieten, ist aber für sich geschlossen und stimmig.

  • Manderley Castle

    Manderley Castle

    Dublin

    ArchitekturKulturAussicht

    Manderley Castle ist ein imposantes neugotisches Schloss in Killiney, südlich von Dublin, das um 1840 im viktorianischen Stil erbaut wurde. Das weitläufige Anwesen thront am Hang oberhalb der Killiney Bay und bietet einen spektakulären Blick auf die Irische See. Früher unter den Namen Victoria Castle und Ayesha Castle bekannt, gehört das Schloss seit 1997 der irischen Musikerin Enya, die hier weitgehend zurückgezogen lebt. Obwohl das Innere nicht öffentlich zugänglich ist, zieht das märchenhafte Äußere mit seinen Türmen und Zinnen Neugierige aus aller Welt an. Das Anwesen liegt nahe des Killiney Hill, von dem aus man einen der schönsten Panoramablicke der irischen Ostküste genießt.

  • Anna Livia Bridge

    Anna Livia Bridge

    Dublin

    ArchitekturGeheimtipps

    Die Anna Livia Bridge – früher bekannt als Chapelizod Bridge – ist eine historische Steinbogenbrücke im Dorf Chapelizod, das zum Stadtgebiet Dublin gehört. Sie überspannt die Liffey und führte einst die Hauptstraße von Dublin nach Lucan. Der Name Anna Livia ist dem Fluss selbst entlehnt – er ist die Personifikation der Liffey in James Joyces "Finnegans Wake". Heute wird die Brücke nicht mehr vom Durchgangsverkehr genutzt, da eine südliche Umfahrung gebaut wurde. Das ruhige Dorf Chapelizod mit dem Blick auf die Brücke ist ein stiller Kontrast zur Dubliner Innenstadt und lohnt als Abstecher für alle, die abseits der Touristenpfade spazieren möchten.

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