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Geheimtipps

Geheimtipps in Dublin

Dublin überrascht abseits der bekannten Routen mit Orten, die selbst mancher Einheimische noch entdeckt. Die ruhige Wasserfläche des Blessington Street Basin lädt zum Innehalten ein, während das Busáras als Baudenkmal der irischen Moderne kaum Beachtung bekommt. Wer weiter hinausgeht, findet das Baily Lighthouse an der Küste von Howth, das uralte Ballyedmonduff Wedge Tomb in den Dublin Mountains sowie die Ruinen von Castleknock Castle und Carbury Castle. Historisch ambitionierte Besucher erkunden auch Barberstown Castle und Barretstown Castle. Dazu kommen lebhafte Veranstaltungsorte wie die 3Arena, das Aviva Stadium, die Carlisle Grounds und das elegante Butt Bridge über den Liffey.

23 Orte · Dublin, Irland · Redaktionell kuratiert

  • 3Arena Dublin

    3Arena Dublin

    Dublin

    KulturNachtlebenGeschichte

    Die 3Arena ist Dublins größte Konzerthalle und liegt direkt am North Wall Quay im lebhaften Docklands-Viertel. Die Halle fasst rund 13.000 Besucher und ist damit eine der meistbesuchten Indoor-Arenen Europas nach Ticketverkäufen. Ursprünglich als Lagerhalle errichtet, wurde das Gebäude 2008 als „The O2" zur Konzertarena umgebaut und 2014 nach der Übernahme durch Three Ireland in 3Arena umbenannt. Heute treten hier die größten Namen aus Pop, Rock und Comedy auf, und das Publikum profitiert von der zentralen Lage direkt am Wasser mit bester Anbindung an die Innenstadt.

  • Aviva Stadium Dublin

    Aviva Stadium Dublin

    Dublin

    Aktivitäten

    Das Aviva Stadium im Dubliner Stadtviertel Ballsbridge ist die gemeinsame Heimspielstätte der irischen Rugby-Union-Nationalmannschaft und des irischen Fußballteams. Mit einem Fassungsvermögen von rund 51.700 Plätzen gehört es zu den modernsten Stadien der britischen Inseln. Es steht auf dem historischen Gelände des Lansdowne Road Stadions, das 2007 abgerissen wurde. Der Neubau wurde 2010 eröffnet und nach der Versicherungsgruppe Aviva benannt, die die Namensrechte hält. In der engen Wohnbebauung des noblen D4-Viertels eingebettet, entfaltet das Stadion bei Spielen eine besondere Atmosphäre.

  • Baily Leuchtturm

    Baily Leuchtturm

    Dublin

    ArchitekturNaturGeschichte+1

    Der Baily Lighthouse steht auf der Halbinsel Howth Head, etwa 15 Kilometer östlich von Dublin, und markiert die südöstliche Spitze der Halbinsel sowie die nördliche Begrenzung der Dublin Bay. Der Leuchtturm geht auf das Jahr 1814 zurück und wird heute von den Commissioners of Irish Lights betrieben. Sein markanter weißer Turm ist von der See aus weithin sichtbar. Der Weg zum Leuchtturm führt durch den Howth-Küstenpfad und bietet einen weitreichenden Blick über die Irische See bis hin zu den Wicklow Mountains. Das Gelände ist nicht öffentlich zugänglich, aber der Aussichtspunkt am Klippenrand gilt als einer der schönsten Panoramapunkte rund um Dublin.

  • Ballyedmonduff Keilgrab

    Ballyedmonduff Keilgrab

    Dublin

    KulturGeschichte

    Das Wedge Tomb von Ballyedmonduff ist eine megalithische Grabanlage aus der späten Jungsteinzeit bzw. frühen Bronzezeit, die an einem Hang des Two Rock Mountain im Wald nördlich von Glencullen liegt, im südlichen County Dublin. Keilgräber (Wedge Tombs) sind auf die westliche Hälfte Irlands konzentriert – Ballyedmonduff ist eines der östlichsten Exemplare seiner Art. Die Anlage ist als irisches National Monument geschützt. Sie bietet einen stillen Ort inmitten des Waldes, an dem sich Jahrtausende menschlicher Bestattungskultur materialisieren, fernab touristischer Hauptrouten.

  • Barretstown Castle

    Barretstown Castle

    Dublin

    ArchitekturGeschichteFamilienausflüge

    Barretstown Castle ist eine Burg nördlich von Ballymore Eustace im irischen County Kildare. Sie steht auf den Fundamenten einer angonormannischen Burganlage aus dem späten 12. Jahrhundert und trägt damit Jahrhunderte irischer Geschichte in sich. Bekannt ist Barretstown Castle heute vor allem durch das Barretstown Camp – ein Feriencamp für schwer kranke Kinder, das auf dem weitläufigen Burggelände betrieben wird. Gegründet wurde es vom amerikanischen Schauspieler Paul Newman. Die Verbindung aus historischer Burgarchitektur und sozialer Mission macht Barretstown Castle zu einem ungewöhnlichen Ort in der irischen Landschaft.

  • Blessington Street Basin

    Blessington Street Basin

    Dublin

    NaturGeschichte

    Das Blessington Street Basin ist ein ehemaliges Trinkwasserreservoir im nördlichen Dublin, das von 1810 bis in die 1970er Jahre die Nordseite der Stadt mit Wasser versorgte. Bereits 1891 wurde das Gelände rund um das Wasser zu einem öffentlichen Park umgestaltet; nach einem Umbau 1994 ist es heute eine der ruhigsten grünen Oasen im Stadtzentrum Dublins. Ein kleiner See umgeben von Bäumen, Enten, Schwänen und Bänken bietet Erholung inmitten eines dichten Wohnviertels. Wer Dublins weniger bekannte Seiten erkunden möchte, findet hier ein stilles Gegenstück zur touristischen Innenstadt.

  • Busáras

    Busáras

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Busáras ist der zentrale Fernbusbahnhof Dublins und der Hauptsitz von Bus Éireann. Das Gebäude wurde zwischen 1946 und 1953 im Stil der International Modern erbaut und steht in der Store Street nahe dem Connolly-Bahnhof. Es ist nach Seán Mac Diarmada benannt – einem der Anführer des Osteraufstands 1916 – und ist ein staatlich geschütztes Denkmal. Im Erdgeschoss verkehren Fernbusse in alle Regionen Irlands, während die oberen Stockwerke das irische Sozialministerium beherbergen. Busáras ist auch eine Station der roten Luas-Linie.

  • Butt Bridge Dublin

    Butt Bridge Dublin

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Die Butt Bridge verbindet Georges Quay im Süden mit Beresford Place und den nördlichen Liffey-Kais, direkt neben dem Liberty Hall-Hochhaus. Benannt ist sie nach Isaac Butt – einem irischen Rechtsanwalt, Ökonomen und Politiker des 19. Jahrhunderts, der die irische Home-Rule-Bewegung gründete. Die heutige Brücke ist eine der meistbefahrenen Querungen des Liffey und ein alltäglicher Bestandteil des Dubliners Stadtlebens. Architektonisch ist sie unscheinbarer als die nahe Ha'penny Bridge oder der Samuel Beckett Bridge, trägt durch ihren Namensgeber aber eine historische Bedeutung.

  • Carlisle Grounds

    Carlisle Grounds

    Dublin

    NaturGeschichteAktivitäten

    Der Carlisle Grounds in Bray, County Wicklow, ist eines der ältesten Fußballstadien der Welt, eröffnet im Jahr 1862. Er liegt unmittelbar hinter dem Bahnhof Bray und ist Heimstätte der Bray Wanderers AFC. Die Anlage gilt als die älteste noch aktiv genutzte Sportstätte eines Vereins der Football Association of Ireland. Ein besonderes Merkmal ist die Lage direkt am Meer – von manchen Tribünenplätzen blickt man auf die Irische See. Gelegentlich finden hier auch Spiele der irischen Rugby-League-Nationalmannschaft statt.

  • Castleknock Castle

    Castleknock Castle

    Dublin

    ArchitekturKulturGeschichte+1

    Castleknock Castle ist eine normannische Burgruine auf dem Gelände des heutigen Castleknock College, einem katholischen Knabeninternat am westlichen Stadtrand von Dublin. Die Burg geht auf die Zeit nach der normannischen Invasion im 12. Jahrhundert zurück. Der irische Name der Anlage – Caisleán Cnucha – verweist auf ältere mittelalterliche Quellen, in denen der Hügel als Cnoc oder Cnucha erwähnt wird. Die Ruinen sind heute in das Schulgelände integriert und für die Öffentlichkeit kaum zugänglich.

  • Castleruddery Motte

    Castleruddery Motte

    Dublin

    ArchitekturKulturGeschichte

    Die Castleruddery Motte ist ein mittelalterliches Erdwerk im County Wicklow, Irland, etwa 2 km ostnordöstlich von Stratford-on-Slaney. Solche Motten – künstlich aufgeschüttete Hügel mit einer Holzburg oben – waren die typische Burgenform der normannischen Eroberer Irlands. Der Hügel liegt an einem Hang nahe dem Fluss Slaney und ist heute ein irisches National Monument. Es gibt keine auffälligen Ruinen, aber die Form des Mounds ist gut erhalten und gibt einen Eindruck davon, wie normannische Kontrolle über die irische Landschaft ausgeübt wurde.

  • Castleruddery Steinkreis

    Castleruddery Steinkreis

    Dublin

    GeschichteMystik

    Der Castleruddery Steinkreis liegt im County Wicklow in Irland, nahe dem Fluss Slaney westlich von Baltinglass. Es handelt sich um ein vergleichsweise kleines Henge aus der späten Jungsteinzeit – einer Epoche, in der solche Kreisanlagen in Irland in geringer Zahl entstanden und für rituelle Zwecke genutzt wurden. Die Anlage ist als Nationales Denkmal Irlands geschützt. Zwei große Quarzitblöcke markieren den Eingang. Der Ort liegt abseits der touristischen Hauptrouten in einer ruhigen Landschaft – für Menschen, die prähistorische Stätten ohne Besuchermassen erleben möchten.

  • Christ Church Cathedral

    Christ Church Cathedral

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Die Christ Church Cathedral in Dublin ist die ältere der beiden mittelalterlichen Kathedralen der irischen Hauptstadt und geht auf eine Gründung um 1031 zurück — ursprünglich als Holzkirche der Wikinger unter König Sitriuc Silkenbeard. Der heutige Steinbau entstand im 12. und 13. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert umfangreich restauriert. Die Kathedrale ist Sitz der Erzbischöfe von Dublin in der Church of Ireland. In der Krypta — eine der ältesten erhaltenen in Irland — befinden sich historische Artefakte, darunter die mumifizierten Überreste einer Katze und einer Maus, die in einer Orgelpfeife gefunden wurden. Die Christ Church liegt im historischen Herzen Dublins, unweit des Dublin Castle, und ist zu Fuß gut mit dem Temple Bar-Viertel verbunden.

  • Conolly's Folly

    Conolly's Folly

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Conolly's Folly, auch The Obelisk genannt, ist ein georgianisches Bauwerk zwischen Celbridge, Leixlip und Maynooth in County Kildare, Irland. Es wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von der Familie Conolly, damalige Eigentümer des Castletown Estate, errichtet – offenbar um Arbeitern während einer Hungersnot Beschäftigung zu bieten. Der Bogen mit aufgesetztem Obelisken folgt dem Typus einer Folly – eines Bauwerks ohne praktischen Nutzen. Die Irish Georgian Society restaurierte es im 20. Jahrhundert; heute steht es unter staatlichem Denkmalschutz.

  • EPIC The Irish Emigration Museum

    EPIC The Irish Emigration Museum

    Dublin

    Kultur

    EPIC widmet sich der Geschichte der irischen Auswanderung und Diaspora - einem der praegendsten Kapitel Irlands. Das Museum befindet sich im denkmalgeschuetzten CHQ Building in den Dubliner Docklands, einem der letzten erhaltenen Lagerhaeuser aus dem 19. Jahrhundert. Auf interaktiven Stationen laesst sich nachvollziehen, wie Millionen Iren ihre Heimat verliessen und in aller Welt Spuren hinterliessen. Bei den World Travel Awards wurde EPIC 2019, 2020 und 2021 als Europas fuehrende Touristenattraktion ausgezeichnet.

  • Fishamble Street

    Fishamble Street

    Dublin

    KulturGeschichte

    Die Fishamble Street ist eine schmale, etwa 180 Meter lange Gasse im aeltesten Stadtkern Dublins, innerhalb der einstigen mittelalterlichen Stadtmauern gelegen. Sie markiert das westliche Ende des Temple-Bar-Viertels. Der Name geht auf einen Fischmarkt zurueck, der hier im Mittelalter betrieben wurde. Musikkennern gilt die Strasse als der Ort, an dem Georg Friedrich Haendel 1742 seinen Messias bei der Urauffuehrung dirigierte - eine Gedenktafel erinnert heute daran.

  • General Post Office Dublin

    General Post Office Dublin

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Das General Post Office an der O'Connell Street ist das bekannteste Gebäude Dublins und ein zentrales Symbol irischer Geschichte. Es wurde 1814 im neoklassizistischen Stil errichtet – als letztes großes georgianisches Staatsgebäude der Stadt – und dient bis heute als Hauptpostamt. Seine eigentliche Berühmtheit erlangte es jedoch am Ostermontag 1916, als irische Unabhängigkeitskämpfer das Gebäude als Hauptquartier des Osteraufstands gegen britische Herrschaft nutzten und von der Freitreppe aus die Republik ausriefen. Einschussspuren und Brandschäden aus dem folgenden Gefecht sind noch heute an der Fassade sichtbar. Im Inneren erinnert eine großformatige Bronzestatue von Cú Chulainn an die Gefallenen des Aufstands. Das GPO ist nicht nur Postamt, sondern nationales Gedenkort – eine Pflichtstation für jeden Irland-Besucher.

  • Anna Livia Bridge

    Anna Livia Bridge

    Dublin

    ArchitekturNatur

    Die Anna Livia Bridge – früher bekannt als Chapelizod Bridge – ist eine historische Steinbogenbrücke im Dorf Chapelizod, das zum Stadtgebiet Dublin gehört. Sie überspannt die Liffey und führte einst die Hauptstraße von Dublin nach Lucan. Der Name Anna Livia ist dem Fluss selbst entlehnt – er ist die Personifikation der Liffey in James Joyces "Finnegans Wake". Heute wird die Brücke nicht mehr vom Durchgangsverkehr genutzt, da eine südliche Umfahrung gebaut wurde. Das ruhige Dorf Chapelizod mit dem Blick auf die Brücke ist ein stiller Kontrast zur Dubliner Innenstadt und lohnt als Abstecher für alle, die abseits der Touristenpfade spazieren möchten.

  • Danestown Fort

    Danestown Fort

    Dublin

    Geschichte

    Das Danestown Fort ist ein frühgeschichtliches Ringfort (Ráth) im County Meath in Irland, etwa 700 Meter südöstlich von Kentstown am Südufer des Nanny River gelegen. Der Innendurchmesser beträgt rund 50 Meter. Die Innenfläche liegt über 4 Meter über dem umgebenden Gelände, umgeben von einem Graben und einem äußeren Erdwall. Ringforts dieser Art waren typische Siedlungsformen im frühmittelalterlichen Irland und dienten als Gehöfte, Schutzanlage oder Statusmarkierung. Das Danestown Fort steht als geschütztes Nationaldenkmal Irlands unter staatlichem Denkmalschutz.

  • Durhamstown Castle

    Durhamstown Castle

    Dublin

    ArchitekturGeschichte

    Durhamstown Castle ist ein rund 600 Jahre altes Tower House im Townland Durhamstown, County Meath. Es wurde nach einer Familie Dorream benannt, die das Anwesen 1511 bewohnte, und wurde seither ununterbrochen genutzt. Heute dient das Gebäude als Gästehaus und Restaurant, was bedeutet, man kann hier tatsächlich übernachten und frühstücken, wo Iren seit dem 15. Jahrhundert ein- und ausgegangen sind. County Meath hat eine ungewöhnliche Dichte an mittelalterlichen Stätten, und Durhamstown ist einer jener Orte, die man dort fast nebenbei antrifft – unspektakulär im Auftritt, aber von echter Kontinuität.

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