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Wissen & Bildung in Kyōto

Kyōto in der japanischen Präfektur Kyōto bietet überraschend vielseitige Orte, an denen Wissen greifbar wird. Das Kyoto City Archaeological Museum erschließt die materielle Geschichte der Stadt durch Ausgrabungsfunde, während das Yamato Bunkakan Museum of Japanese Art klassische japanische Kunstwerke zugänglich macht. Etwas weiter im Großraum laden das Kannonsho-ji Temple und das Amagasaki Castle zu historischen Reflexionen ein. Industriegeschichte vermittelt die Dampflokomotive D51-691, und das Abeno Harukas bietet weitreichende Perspektiven über die Region. Gemeinsam zeichnen diese Orte ein vielschichtiges Bild von Geschichte, Kultur und Technik.

15 Orte · Kyōto, Japan · Redaktionell kuratiert

  • Abeno Harukas

    Abeno Harukas

    Kyōto

    ArchitekturKulturGeheimtipps+2

    Abeno Harukas ist mit 300 Metern und 62 Stockwerken Japans höchstes Gebäude — zumindest bis 2023, als der Azabudai Hills Mori JP Tower es übertrumpfte. Eröffnet 2014 im Stadtbezirk Abeno in Osaka, vereint es Büros, das Kintetsu-Kaufhaus, das Marriott-Hotel und das Harukas 300-Aussichtsdeck auf den obersten drei Etagen. Der Name leitet sich vom altjapanischen Verb „harukas" (weit strahlen) ab. Von der Plattform überblickt man bei klarem Wetter Kobe, Kyōto und Nara gleichzeitig.

  • Archäologisches Museum Kyōto

    Archäologisches Museum Kyōto

    Kyōto

    KulturGeschichte

    Das Archaologische Museum Kyoto in Kamigyo-ku bewahrt und zeigt archaologische Funde aus der alten Kaiserstadt und ihrer Umgebung. Gegrundet 1979 bietet es Einblick in die Schichten der Stadtgeschichte Kyotos von der Yayoi-Zeit bis zur Edo-Periode.

  • D51-691

    D51-691

    Kyōto

    Geschichte

    Die D51 war die meistgebaute Dampflokomotivserie der Japanischen Staatsbahn — zwischen 1936 und 1951 wurden 1.115 Exemplare produziert. Die Baureihe, intern auch „Degoichi" genannt, war für den gemischten Personen- und Güterverkehr auf Hauptstrecken ausgelegt und prägte Jahrzehnte lang das Bild der japanischen Eisenbahn. Die Lokomotive D51-691 ist als Freiluftexponat in Kyōto erhalten und gibt Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, dieses Stück japanischer Industriegeschichte aus der Nähe zu betrachten. Die letzte D51 wurde 1975 aus dem regulären Betrieb genommen; Exemplare wie dieses erinnern an eine Ära, in der die Eisenbahn das Rückgrat der japanischen Wirtschaft bildete.

  • Kunstmuseum Yamato Bunkakan

    Kunstmuseum Yamato Bunkakan

    Kyōto

    Kultur

    Das Yamato Bunkakan ist ein privates Museum für ostasiatische Kunst in der japanischen Stadt Nara und beherbergt rund 2.000 Werke aus Japan, China und Korea. 1960 eröffnet, zeigt das Museum Gemälde, Kalligrafien, Keramiken und Lackobjekte vom Altertum bis zur Edo-Zeit. Es gilt als eine der bedeutendsten Privatsammlungen japanischer Kunst und bietet einen ruhigen Kontrapunkt zu den grossen Shinto-Schreinen in der Umgebung.

  • アレフ大阪道場

    アレフ大阪道場

    Kyōto

    GeschichteMystik

    Dieses Trainingszentrum in Osaka gehört zu Aleph — der Nachfolgeorganisation von Ōmu Shinrikyō (Aum-Sekte), deren Giftgasanschlag in der Tokioter U-Bahn am 20. März 1995 zwölf Menschen tötete und tausende verletzte. Gegründet 1987 von Shōkō Asahara, der 2018 hingerichtet wurde, zählt die Gruppe zu den gefährlichsten religiösen Bewegungen der Nachkriegsgeschichte. Aleph steht unter staatlicher Beobachtung in Japan. Das Trainingszentrum ist kein öffentlicher Ort — der POI ist relevant als zeithistorisches Zeugnis der Präsenz dieser Gruppe.

  • 尼崎城

    尼崎城

    Kyōto

    ArchitekturGeschichte

    Die Burg Amagasaki in der Stadt Amagasaki, Praefektur Hyogo, war ein Tiefland-Schloss des Edo-Shogunats, Sitz der Sakurai-Matsudaira als Fudai-Daimyo. Erbaut 1617, wurde sie in der Meiji-Zeit (1868+) abgerissen. 2018 wurde ein Teil des Hauptturms auf privatem Grund wieder aufgebaut. Amagasaki liegt zwischen Osaka und Kobe im industriellen Kern der Kansai-Metropolregion.

  • 尼崎市役所

    尼崎市役所

    Kyōto

    KulturGeheimtipps

    Das Stadthaus von Amagasaki ist das Verwaltungszentrum der Grossstadt Amagasaki (ca. 455.000 Einwohner) in der Praefektur Hyogo, zwischen Osaka und Kobe an der Mundung des Yodo-Flusses.

  • 東大阪市花園ラグビー場

    東大阪市花園ラグビー場

    Kyōto

    Aktivitäten

    Das Hanazono-Rugbystadion in Higashiōsaka ist eines der ältesten und traditionsreichsten Rugbystadien Japans. Seit 1928 ist es die Heimspielstätte des japanischen Universitäts-Rugby und der Kintetsu Liners und bietet Platz für 30.000 Zuschauer. Das Stadion gilt als der Tempel des japanischen Rugbys — hier fand der bedeutende Zenkoku Kōtō Gakkō Rugby Taikai statt, eines der größten High-School-Rugby-Turniere der Welt. Im Zuge der Rugby-Weltmeisterschaft 2019 in Japan wurde das Stadion umfassend renoviert. Heute trägt es nach einem Naming-Rights-Deal den Namen Kintetsu Hanazono Rugby Stadium und ist Symbol des tiefen Verwurzelung des Rugbysports in der Kansai-Region.

  • 西国32番 観音正寺

    西国32番 観音正寺

    Kyōto

    ArchitekturKulturNatur+6

    Der Kannonshō-ji ist ein buddhistischer Tempel der Tendai-Schule aus dem frühen 7. Jahrhundert, gelegen auf 370 Metern Höhe am Hügel Kinugasayama am östlichen Ufer des Biwa-Sees. Als 32. Station des Saigoku-Pilgerweges zieht er seit über tausend Jahren Gläubige an. Hauptverehrungsobjekt ist eine Skulptur der tausendarmigen Senjū-Kannon — nach einem Brand im 19. Jahrhundert neu gefertigt. Vom Tempel bietet sich ein stiller Blick über den größten See Japans.

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