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Geheimtipps

Geheimtipps in Kairo

Kairo überrascht jenseits der bekannten Sehenswürdigkeiten mit stillen Entdeckungen. Die mittelalterliche Muizz Street verbindet Sakralbauten verschiedener Religionen, darunter die Ben-Ezra-Synagoge und die Blaue Moschee. Das funeräre Komplex von Sultan Qaytbay auf dem Stadtfriedhof zeugt von meisterhafter Mamlukischer Architektur, während der Baron-Empain-Palast in Heliopolis mit seinem indo-europäischen Baustil verblüfft. Die Basilika der Heiligen Theresia und die Kathedrale der Geburt Christi zeigen Kairos religiöse Vielfalt. Das Museum für Moderne Ägyptische Kunst und die Step Pyramid Layer Pyramid runden das Bild einer vielschichtigen Stadt ab, die sich bequem per Kairoer Metro erkunden lässt.

30 Orte · Kairo, Ägypten · Redaktionell kuratiert

  • Al-Hussein-Moschee

    Al-Hussein-Moschee

    Kairo

    Geschichte

    Die Al-Hussein-Moschee liegt im Herzen der Kairoer Altstadt, gleich neben dem berühmten Basar Chan el-Chalili und der Azhar-Moschee. Ursprünglich 1154 als Grabmoschee für Husain ibn Ali errichtet, wurde sie 1874 im neugotischen Stil umgebaut. Das Mausoleum gilt als eine der heiligsten Stätten des schiitischen Islams in Ägypten – viele Gläubige pilgern hierher, um an Husains Grab zu beten. Das gesamte Viertel rund um die Moschee trägt seinen Namen und ist ein lebendiges Zentrum religiöser und kultureller Aktivität in Kairo.

  • Flughafen Kairo-International

    Flughafen Kairo-International

    Kairo

    ArchitekturKulturAktivitäten

    Der Cairo International Airport ist das bedeutendste Luftfahrtdrehkreuz Ägyptens und eines der verkehrsreichsten in Afrika. Er liegt im Nordosten der Hauptstadt Kairo und ist Heimatbasis der staatlichen Fluggesellschaft EgyptAir. Von hier aus bestehen Direktverbindungen in alle wichtigen Kontinente, wobei der Flughafen besonders als Brücke zwischen Europa, dem Nahen Osten und Afrika dient. Für Reisende nach Kairo ist er in der Regel der erste Kontakt mit der ägyptischen Hauptstadt – mit ihrer charakteristischen Mischung aus Geschäftigkeit, Hitze und dem weithin sichtbaren Dunst über der Nil-Metropole.

  • funerary complex of Sultan Qaytbay

    funerary complex of Sultan Qaytbay

    Kairo

    ArchitekturGeschichte

    Die Grabmoschee von Sultan Kait-Bay entstand zwischen 1472 und 1474 auf Geheiß des Mamlukensultans al-Aschraf Kait-Bay in Kairos nördlicher Totenstadt. Kunsthistoriker bezeichnen sie als eines der schönsten Meisterwerke islamischer Architektur: Das filigrane Minarett mit seinem dreigliedrigen Aufbau und das kunstvoll beschnitzte steinerne Kuppeldach gelten als Höhepunkte mamlukischer Baukunst. Das Gebäude ist zudem auf der ägyptischen 1-Pfund-Note abgebildet. Der gesamte Komplex vereint Moschee, Mausoleum, Koranschule und Herberge und wird bis heute als aktive Moschee genutzt.

  • Gezira Center for Modern Art

    Gezira Center for Modern Art

    Kairo

    Kultur

    Das Gezira-Zentrum für Moderne Kunst — auch Museum für moderne ägyptische Kunst genannt — befindet sich auf der Nilinsel Gezira im Stadtteil Zamalek und ist Teil des Nationalen Kulturzentrums, zu dem auch die Kairoer Oper gehört. Das 1936 gegründete Haus beherbergt eine umfangreiche Sammlung moderner und zeitgenössischer ägyptischer Malerei und Skulptur vom frühen 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Es bietet einen seltenen Einblick in die Entwicklung der ägyptischen Bildenden Kunst jenseits pharaonischer Klischees — von Impressionismus beeinflussten Frühwerken bis zu abstrakten Positionen der Gegenwart.

  • Metro Kairo

    Metro Kairo

    Kairo

    Geschichte

    Die Metro Kairo ist das erste vollständig ausgebaute U-Bahn-System Afrikas und des Nahen Ostens. Sie wurde 1987 mit der Eröffnung der Linie 1 zwischen Helwan und dem Ramses-Platz in Betrieb genommen. Heute fahren drei Linien durch die ägyptische Hauptstadt, eine vierte ist im Bau. Das Netz befördert täglich Millionen von Fahrgästen durch das dichte Stadtgefüge Großkairosund ist für Reisende eine günstige und schnelle Möglichkeit, Sehenswürdigkeiten wie das Ägyptische Museum, die Zitadelle oder Kopten-Kairo zu erreichen. Besonderheit: Auf einigen Zügen gibt es reservierte Waggons nur für Frauen.

  • Arab Contractors Stadium Kairo

    Arab Contractors Stadium Kairo

    Kairo

    Aktivitäten

    Das Osman Ahmed Osman Stadium – besser bekannt als Arab Contractors Stadium – ist ein Multifunktionsstadion mit 35.000 Plätzen im Kairoer Stadtbezirk Nasr City. Es entstand 1979 und ist die Heimspielstätte von Al-Mokawloon al-Arab, dem Sportverein des gleichnamigen Baukonzerns. Das Stadion liegt unweit des Cairo International Stadium und verfügt neben dem Hauptoval über drei Trainingsplätze sowie eine Schwimmhalle. In der ägyptischen Fußballgeschichte spielte es als Ausweichstandort für mehrere Klubs eine wiederkehrende Rolle. Der Name ehrt Osman Ahmed Osman, den Gründer des Bauunternehmens Arab Contractors.

  • Kairo-Militärakademie-Stadion

    Kairo-Militärakademie-Stadion

    Kairo

    GeschichteAktivitäten

    Das Cairo Military Academy Stadium liegt im nordwestlichen Kairoer Stadtteil Heliopolis auf dem Gelände der ägyptischen Militärakademie. Das Stadion fasst rund 28.500 Zuschauer und verfügt neben dem Fußballfeld über eine Leichtathletikanlage. Es war eines von sechs Stadien, die beim Afrika-Cup 2006 in Ägypten genutzt wurden. Die Lage auf militärischem Gelände macht den Zugang für Zivilisten auf Spieltage beschränkt. Es dient hauptsächlich als Austragungsort für Armeesport und gelegentliche größere Wettbewerbe.

  • Hängende Kirche

    Hängende Kirche

    Kairo

    Architektur

    Die Hängende Kirche — arabisch Al-Muallaqah, die Aufgehängte — ist eine der ältesten und heiligsten Kirchen Ägyptens. Sie befindet sich im koptischen Viertel Alt-Kairos und thront über den Torhäusern der alten römischen Festung Babylon, weswegen sie ihren ungewöhnlichen Beinamen trägt: Die Kirchenschiffe scheinen gleichsam in der Luft zu hängen. Die Geschichte einer Kirche an diesem Ort reicht bis ins 3. Jahrhundert zurück, die aktuelle Struktur stammt im Wesentlichen aus dem 7. Jahrhundert. Im Inneren beeindrucken geschnitzte Holzemporen, prächtige Ikonen und ein Ikonostas aus Elfenbein und Ebenholz. Die Kirche ist bis heute aktive Gemeinde und gleichzeitig eines der meistbesuchten christlichen Heiligtümer im Nahen Osten.

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