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Natur

Natur in Stockholm

Stockholm verteilt sich über vierzehn Inseln, und die Natur ist tief in das Stadtbild eingewoben. Die Bergianska trädgården bietet einen botanischen Rahmen mitten in der Stadt, während der Hagaparken mit Haga Palace und dem nahe gelegenen Biologischen Museum ausgedehnte Grünflächen mit kulturellen Stationen verbindet. Schlösser wie Drottningholm, Gripsholm, Edsberg's Palace und Årsta Castle liegen eingebettet in Parks und Seenlandschaften. Ruinen wie Almare-Stäkets borg und Alsnö hus stehen in stiller Naturumgebung, und der Leuchtturm Finngrundet erinnert an Stockholms enge Verbindung zum Wasser. Danviksbron wiederum zeigt, wie Stadt und Wasserweg hier stets ineinandergreifen.

30 Orte · Stockholm, Schweden · Redaktionell kuratiert

  • Alsnö hus

    Alsnö hus

    Stockholm

    ArchitekturKulturGeschichte

    Alsnoe hus ist die Ruine eines koeniglichen Palasts aus dem 13. Jahrhundert auf der Insel Adelsoen im Maelaren, nordwestlich von Stockholm. Der Name lebt im schwedischen Recht fort: Hier wurde 1280 das Alsnoe-Statut verabschiedet, das den Adel von Steuern befreite und die schwedische Standesgesellschaft formierte. Die Ruine gehoert zu Hovgaarden, das gemeinsam mit dem benachbarten Birka (Wikinger-Handelszentrum) seit 1993 UNESCO-Welterbe ist.

  • Bergianska trädgården

    Bergianska trädgården

    Stockholm

    WissenRomantik

    Der Bergianska trädgården ist Stockholms botanischer Garten, gelegen am Ufer des Sees Brunnsviken im Universitätsviertel Frescati im nördlichen Djurgården. Die Anlage geht auf die Bergius-Stiftung zurück und steht seit 1993 unter Denkmalschutz als Byggnadsminne. Das Herzstück ist das viktorianische Gewächshaus Victoriahuset, in dem spektakuläre Seerosen der Art Victoria amazonica gedeihen, die Blätter mit einem Durchmesser von bis zu zwei Metern tragen. Der Garten beherbergt zudem eine umfangreiche Sammlung einheimischer und exotischer Pflanzen sowie eine alte Eichenallee. Der nahe gelegene See und das ruhige Universitätsmilieu machen ihn zu einem der entspanntesten Ausflugsziele Stockholms abseits des Trubels.

  • Biologisches Museum

    Biologisches Museum

    Stockholm

    ArchitekturFamilienausflügeGeheimtipps+1

    Das Biologische Museum auf Stockholms Museumsinsel Djurgården ist ein Kleinod aus der Gründerzeit der modernen Naturwissenschaften. Eröffnet 1893, zeigt es skandinavische Säugetiere und Vögel als ausgestopfte Tiere in großformatigen Dioramen — Panoramen, die Wald, Fjäll und Küste nachbilden und die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung inszenieren. Diese Technik, damals Spitzentechnologie der Museumspädagogik, verleiht dem Haus einen einzigartigen viktorianischen Charme. Das hölzerne Gebäude selbst, von Agi Lindegren im nordischen Stil entworfen, ist denkmalgeschützt und fügt sich malerisch in die Parklandschaft Djurgårdens ein. Für Familien, Naturinteressierte und alle, die Museen abseits des Massentourismus suchen, ist es ein echter Geheimtipp.

  • Burg Almarestäket

    Burg Almarestäket

    Stockholm

    GeschichteFamilienausflüge

    Die Burg Almarestäket war eine mittelalterliche Befestigungsanlage auf der ehemaligen Insel Stäketsholmen im See Mälaren, nordöstlich von Stockholm. Der Name leitet sich vom altschwedischen Wort für in seichtes Wasser gerammte Pfähle ab — ob diese einst der Verteidigung oder als Pfahlbaugrundlage eines Fischerdorfs dienten, ist bis heute ungeklärt. Die Ruinen zeugen von der strategischen Bedeutung dieser Wasserlage im Mittelalter. Heute ist die ehemalige Insel durch Landveränderungen mit dem Festland verbunden und die Überreste fügen sich in die idyllische Seenlandschaft rund um Stockholm ein.

  • Danviksbron

    Danviksbron

    Stockholm

    GeschichteWissenAussicht

    Die Danviksbron verbindet seit 1922 den Stockholmer Stadtteil Södermalm mit Nacka und überspannt dabei den Hammarbyleden, eine wichtige Wasserstraße im Osten der schwedischen Hauptstadt. Die Brücke gehört zur alltäglichen Infrastruktur Stockholms und bietet Fußgängern wie Radfahrern schöne Ausblicke auf die umliegenden Gewässer und Stadtteile. Im frühen 20. Jahrhundert war diese Verbindung bedeutsam für die Industrieentwicklung der östlichen Stadtteile. Heute führt die Route viele Stockholmer täglich über das Wasser, und von der Brücke aus eröffnen sich stille Panoramen über Kanäle und Schären. Ein unauffälliger, aber charakteristischer Bestandteil des Stockholmer Stadtbildes.

  • Edsbergs slott

    Edsbergs slott

    Stockholm

    Architektur

    Schloss Edsberg liegt im Stockholmer Vorort Sollentuna und ist ein elegantes Beispiel schwedischer Rokokoarchitektur. Der heutige Bau wurde 1760 errichtet und ersetzte einen älteren Herrenhof aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das dreiflügelige Schloss mit seinen geschwungenen Fassaden und dem charakteristischen Mansarddach thront über einem terrassierten Garten – ein Ensemble, das die verfeinerte Ästhetik des 18. Jahrhunderts eindrucksvoll verkörpert. Heute wird das Anwesen als Hotel und Konferenzhaus genutzt und ist damit sowohl für Hochzeiten als auch für ruhige Ausflüge aus Stockholm beliebt.

  • Finngrundet

    Finngrundet

    Stockholm

    KulturGeschichte

    Die Finngrundet ist ein historisches schwedisches Feuerschiff, das heute als Museumsschiff in Stockholm liegt. Feuerschiffe wurden eingesetzt, um gefährliche Gewässer zu markieren, wo feste Leuchttürme nicht gebaut werden konnten. Die Finngrundet wurde 1903 gebaut und diente jahrzehntelang im schwedischen Schärengarten, bevor sie ihren Dienst quittierte. Ihr markanter roter Rumpf und die Navigationsausrüstung an Bord geben einen lebendigen Einblick in die Geschichte der Seefahrt und des schwedischen Küstenschutzes. Heute können Besucher das Schiff besichtigen und mehr über das Leben der Besatzungen erfahren, die oft monatelang auf See verbrachten.

  • Freilichtmuseum Skansen

    Freilichtmuseum Skansen

    Stockholm

    KulturFamilienausflügeGeheimtipps

    Skansen ist das weltweit erste Freilichtmuseum und liegt auf der Stockholmer Halbinsel Djurgården. Artur Hazelius eröffnete es 1891, um das traditionelle schwedische Landleben zu bewahren, bevor die Industrialisierung es endgültig verdrängte. Heute umfasst das weitläufige Gelände über 150 historische Gebäude aus verschiedenen Regionen Schwedens — vom mittelalterlichen Gutshof bis zum Bürgerhaus des 19. Jahrhunderts. Handwerker in historischen Kostümen zeigen alte Berufe wie Glasblasen und Töpfern. Zusätzlich beherbergt Skansen einen kleinen Zoo mit nordischen Tieren wie Elch, Braunbär und Vielfraß. Das Museum ist eine lebendige Zeitreise in die schwedische Geschichte und ein unverzichtbarer Stopp in Stockholm.

  • Grube Ytterby

    Grube Ytterby

    Stockholm

    GeschichteWissen

    Die Grube Ytterby auf der Insel Resarö im Stockholmer Schärengarten ist eines der bedeutendsten Orte in der Geschichte der Chemie. Hier wurden im Laufe des 18. und 19. Jahrhunderts gleich vier chemische Elemente entdeckt: Yttrium, Erbium, Terbium und Ytterbium — alle vier nach dem winzigen Ort Ytterby benannt. Das Bergwerk wurde ab 1756 vor allem auf Quarz und Feldspat betrieben; der besondere Mineralienreichtum des Gesteins lockte Chemiker aus ganz Europa an. Johan Gadolin analysierte 1794 hier gewonnenes Material und entdeckte das erste Seltenerdmetall. Das Bergwerk ist heute stillgelegt, aber als Denkmal zugänglich und bei Chemikern, Mineralogen und Geschichtsinteressierten ein viel besuchter Pilgerort. Ein Besuch verbindet Natur — die ruhige Schärenlandschaft — mit einem Stück Wissenschaftsgeschichte von globalem Rang.

  • Hagaparken

    Hagaparken

    Stockholm

    ArchitekturGeschichte

    Der Hagapark ist eine der schönsten königlichen Gartenanlagen Schwedens und liegt am Westufer des Sees Brunnsviken nördlich von Stockholm. Ende des 18. Jahrhunderts auf Initiative König Gustavs III. als englischer Landschaftsgarten angelegt, vereint er sanft geschwungene Wiesenflächen, alte Eichenalleen und historische Gebäude wie das Kopfbadezimmer, den Kupferzelt-Pavillon und die Ruinen eines nie vollendeten Schlosses. Im Park befinden sich mehrere kleinere Schlösser, Museen und das älteste Landgasthaus Stockholms. Auf dem königlichen Friedhof Haga ruhen schwedische Königinnen und Prinzessinnen. Heute ist der Park ein beliebtes Naherholungsziel für Stockholmerinnen und Stockholmer und empfängt jährlich Hunderttausende Besucher.

  • Haga slott

    Haga slott

    Stockholm

    GeschichteFamilienausflüge

    Das Haga-Schloss liegt inmitten des gleichnamigen Parkareals am Westufer des Sees Brunnsviken, nördlich von Stockholm. König Gustav III. ließ den englischen Landschaftsgarten Ende des 18. Jahrhunderts anlegen — heute eines der schönsten Parkerlebnisse der Region. Das Schloss selbst wurde 1805 fertiggestellt und ist seit Generationen bevorzugte Sommerresidenz des schwedischen Königshauses; Kronprinzessin Victoria und ihre Familie wohnen noch heute hier. Der weitläufige Hagapark umgibt das Schloss mit Tempeln, Pavillons, einer malerischen Schlossruine und dem ältesten Landgasthaus Stockholms. Ein königliches Ambiente, das für alle offen ist — der Park ist kostenlos zugänglich und ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Picknicks.

  • Mariatorget

    Mariatorget

    Stockholm

    GeschichteGeheimtipps

    Der Mariatorget ist ein kleiner Stadtpark und Platz im Stockholmer Stadtteil Södermalm. Entstanden Ende der 1760er-Jahre, hieß er ursprünglich Adolf Fredriks torg – benannt nach König Adolf Friedrich. 1959 wurde er umbenannt, um Verwechslungen mit der gleichnamigen Kirche in Norrmalm zu vermeiden. Der neue Name bezieht sich auf die nahe gelegene Maria Magdalena kyrka. Heute ist der Mariatorget ein beliebter Treffpunkt der Nachbarschaft, umgeben von Cafés und Wohnhäusern des historischen Södermalm.

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