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Kultur

Kultur in Stockholm

Stockholm, die schwedische Hauptstadt, bietet ein breites kulturelles Spektrum. Wer Musikgeschichte sucht, findet sie im ABBA: The Museum, während die Berwaldhallen als Konzerthaus klassischer Prägung gilt. Theaterfans haben die Wahl zwischen der Chinateatern, dem Blanche Theatre und dem historischen Drottningholm Palace Theatre. Sakrale Architektur zeigt sich in der Adolf Fredrik Church und der Engelbrekt Church. Das Axel Oxenstierna Palace und das mittelalterliche Alsnö hus zeugen von der politischen Geschichte der Stadt. Die Skulptur Bältesspaennarna und die 3Arena Stockholm runden das vielseitige Kulturangebot der Stadt ab.

30 Orte · Stockholm, Schweden · Redaktionell kuratiert

  • 3Arena

    3Arena

    Stockholm

    ArchitekturGeschichteAktivitäten+2

    Die 3Arena ist eine Multifunktionsarena mit schließbarem Dach im Stockholmer Stadtteil Johanneshov, eröffnet 2013. Mit bis zu 45.000 Plätzen für Konzerte und 35.000 für Fußball ist sie Schwedens größte Veranstaltungsstätte. Heimspielort von Djurgårdens IF und Hammarby IF, erfüllt sie FIFA- und UEFA-Anforderungen für internationale Spiele.

  • ABBA The Museum

    ABBA The Museum

    Stockholm

    GeheimtippsWissen

    Das ABBA The Museum eröffnete im Mai 2013 auf Djurgården in Stockholm als interaktive Ausstellung über die erfolgreichste schwedische Popgruppe. Besucher können in Hologramm-Form mit ABBA auf der Bühne stehen, Kostüme anprobieren und im Virtual-Studio-Setting auftreten. Das Museum ist Teil der Swedish Music Hall of Fame und empfängt bis zu einer Million Gäste jährlich. Kein passives Begucken — alles ist auf Mitmachen ausgelegt.

  • Adolf-Friedrich-Kirche

    Adolf-Friedrich-Kirche

    Stockholm

    ArchitekturGeheimtipps

    Die Adolf-Friedrich-Kirche ist ein geschütztes Kirchengebäude im Stockholmer Stadtteil Norrmalm, erbaut 1768–1774 nach Plänen von Carl Fredrik Adelcrantz. Sie ist nach König Adolf Friedrich von Schweden benannt und ersetzte eine Holzkapelle aus dem 17. Jahrhundert. Außergewöhnlich: In der Kirche ist René Descartes begraben — die sterblichen Überreste des Philosophen wurden 1666 hierher überführt, nachdem er 1650 in Stockholm verstorben war. Heute ist sie eine aktive Gemeindekirche mit regelmäßigen Konzerten.

  • Alsnö hus

    Alsnö hus

    Stockholm

    ArchitekturNaturGeschichte

    Alsnoe hus ist die Ruine eines koeniglichen Palasts aus dem 13. Jahrhundert auf der Insel Adelsoen im Maelaren, nordwestlich von Stockholm. Der Name lebt im schwedischen Recht fort: Hier wurde 1280 das Alsnoe-Statut verabschiedet, das den Adel von Steuern befreite und die schwedische Standesgesellschaft formierte. Die Ruine gehoert zu Hovgaarden, das gemeinsam mit dem benachbarten Birka (Wikinger-Handelszentrum) seit 1993 UNESCO-Welterbe ist.

  • Altstadt

    Altstadt

    Stockholm

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps

    Gamla Stan ist die Altstadt Stockholms auf der Insel Stadsholmen — eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Nordeuropas. Die engen Gassen, bunten Fassaden des 17. und 18. Jahrhunderts und das Kopfsteinpflaster tragen kaum veraendert die Struktur der Gruendungsstadt des 13. Jahrhunderts. Hier stehen das Koenigliche Schloss (Nicodemus Tessin), die Storkyrkan mit Bernt Notkes gotischer Georgsstatue von 1489 sowie die Deutsche Kirche. Die Stimmung ist unverwechselbar — enge Gaesschen wie die Maerten Trotzigs Graend (90 cm breit) fuehren in verwinkelte Winkel.

  • Axel Oxenstiernas Palast

    Axel Oxenstiernas Palast

    Stockholm

    ArchitekturGeschichteGeheimtipps

    Der Palast des Reichskanzlers Axel Oxenstierna in Gamla Stan, Stockholms Altstadt, ist eines der bedeutendsten Barockgebaude Schwedens, 1653-1668 nach Entwurfen von Jean de la Vallée erbaut. Oxenstierna war einer der machtigsten Staatsmanner des 17. Jahrhunderts und de-facto-Regent Schwedens wahrend der Minderjahrigkeit von Konigin Christina. Der Palast steht unter Denkmalschutz und beherbergt heute das Stockholmer Stadtarchiv.

  • Bältesspännarna

    Bältesspännarna

    Stockholm

    ArchitekturMystik

    Bältesspaennarna, auf Deutsch „Die Messerkämpfer" oder „Die Gürtelspanner", ist eine nationalromantische Bronzeskulptur des schwedischen Bildhauers Johan Peter Molin aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie zeigt zwei Männer beim mythischen Zweikampf des „Gürtelspannens" – einem archaischen Kräftemessen, das Molinseiner Epoche als Symbol nordischer Stärke und Ehrenhaftigkeit galt. Die Skulptur wurde zu Molins internationalem Durchbruch und war für eine Zeit in ganz Europa bekannt. Von ihr existieren mehrere Ausführungen, unter anderem vor dem Nationalmuseum Stockholm. Sie steht für eine romantische Verklärung nordischer Mythenwelt, die das 19. Jahrhundert prägte.

  • Berwaldhallen

    Berwaldhallen

    Stockholm

    Architektur

    Die Berwaldhalle in Stockholms Stadtteil Östermalm ist das Zuhause des Schwedischen Rundfunkorchesters (Sveriges Radios Symfoniorkester) und ein Fixpunkt der klassischen Musik in Skandinavien. Eröffnet 1979, trägt sie den Namen von Franz Berwald — einem der wichtigsten schwedischen Komponisten des 19. Jahrhunderts, dessen Sinfonien heute wieder zu Unrecht wenig gespielt werden. Das Gebäude wurde vom schwedischen Architekten Stig Ancker entworfen und besticht durch seine charakteristische Saalakustik, die für Orchesteraufnahmen und Livekonzerte gleichermaßen geschätzt wird. Neben Sinfoniekonzerten finden hier Kammermusikabende, Jazzveranstaltungen und Festivals statt. Die Halle ist Teil des kulturellen Erbes Stockholms und ein Muss für Musikliebhaber, die über das übliche Touristenprogramm hinausgehen wollen.

  • Birka und Hovgården

    Birka und Hovgården

    Stockholm

    GeschichteAktivitäten

    Birka und Hovgården sind zwei archäologische Fundstätten auf den benachbarten Inseln Björkö und Adelsön im schwedischen Mälarsee, die gemeinsam seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Birka war vom 8. bis zum 10. Jahrhundert der wichtigste Handelsplatz Skandinaviens – ein pulsierendes Zentrum, in dem Kaufleute aus Nordeuropa, dem Frankenreich und sogar aus dem arabischen Raum zusammentrafen. Das Fundgut aus Birkas Gräberfeldern, zu denen über 3.000 Grabhügel gehören, zeigt eindrücklich die Reichweite der Wikinger-Handelsnetzwerke. Hovgården auf der benachbarten Insel Adelsön war ein königlicher Wohnsitz, der die politische Macht hinter dem florierenden Handel verkörperte. Zusammen erzählen die beiden Stätten von den zwei Jahrhunderten, in denen die Wikinger wirtschaftlich und politisch Europa prägten. Heute ist Birka per Fähre von Stockholm aus erreichbar und bietet Führungen, ein Museum und lebendige Rekonstruktionen.

  • Blancheteatern

    Blancheteatern

    Stockholm

    Wissen

    Das Blancheteatern war ein privates Theater in der Västra Trädgardsgatan im Herzen Stockholms. Es zählte zu den Spielstätten, die das kulturelle Theaterleben der schwedischen Hauptstadt im 19. und frühen 20. Jahrhundert prägten. Als Privattheater unterschied es sich von den staatlich geförderten Häusern durch ein eigenständiges Repertoire und eine engere Bindung an das bürgerliche Publikum Stockholms. Heute erinnert der Name an eine Epoche, in der das Theater als zentrale gesellschaftliche Institution galt und Stockholms Innenstadt mit einem dichten Netz kultureller Häuser bespielt war. Der Standort in der Västra Trädgardsgatan liegt im Bereich der historischen Altstadt nahe dem Kungsträdgården.

  • Chinateatern

    Chinateatern

    Stockholm

    NachtlebenGeheimtipps

    Das Chinateatern am Berzelii Park in Stockholms Norrmalm ist eine Institution — seit 1928 bespielt das Privattheater die Schnittstelle zwischen Film, Revue, Kabarett und Musical. Der Name stammt vom ursprünglichen chinesisch inspirierten Dekor der Fassade. Im Laufe der Jahrzehnte hat das Haus einige der größten Revue-Shows Skandinaviens produziert und gilt bis heute als eine der bedeutendsten Unterhaltungsbühnen der Region. Das Kino im Haus, einst ein eigenständiger Spielbetrieb, ist eng mit der Geschichte des schwedischen Filmschaffens verbunden. Heute präsentiert das Chinateatern vor allem Musicals und Gastspiele internationaler Produktionen. Es liegt günstig im Zentrum, nahe dem Operahaus und dem Nybroplan — ein Abend hier gehört zum gehobenen Kulturprogramm Stockholms.

  • Dramaten

    Dramaten

    Stockholm

    ArchitekturGeheimtipps

    Das Kungliga Dramatiska Teatern, kurz Dramaten, ist Schwedens Nationaltheater und eines der bekanntesten Theater Skandinaviens. Auf acht Bühnen werden hier jährlich rund tausend Aufführungen gegeben – von Klassikern Strindbergs bis hin zu zeitgenössischen Stücken internationaler Autoren. Das prachtvolle Jugendstilgebäude am Nybroplan, eröffnet 1908, gehört zu den schönsten Theaterbauten Europas und ist selbst schon ein Besuch wert. Ingmar Bergman führte hier jahrelang Regie und formte das internationale Ansehen des Hauses. Heute ist das Dramaten nicht nur für Stockholmer ein vertrauter Ort, sondern auch für Besucher aus aller Welt, die skandinavisches Theater in seiner reinsten Form erleben möchten.

  • Engelbrektskyrkan

    Engelbrektskyrkan

    Stockholm

    ArchitekturGeheimtipps

    Die Engelbrektskyrkan auf dem alten Mühlenhügel in Stockholms vornehmen Stadtteil Östermalm gilt als das Hauptwerk des Architekten Lars Israel Wahlman und als eines der bedeutendsten Bauwerke des schwedischen Jugendstils und der Nationalromantik. Der Grundstein wurde 1910 gelegt; die Kirche erhob sich in mehreren Bauphasen bis zu ihrer Vollendung 1914. Die unregelmäßige, fast organisch wirkende Silhouette aus rauem Granitmauerwerk und einem schlanken Turm dominiert das gesamte Viertel. Innen öffnet sich ein lichtdurchfluteter Raum mit Mosaiken, Glasfenstern und handwerklich meisterhaften Details — eine gesamtkünstlerische Einheit, die Sakralarchitektur und nordisches Kunsthandwerk vereint.

  • Etnografiska museet

    Etnografiska museet

    Stockholm

    Geschichte

    Das Ethnografische Museum Stockholm – schwedisch Etnografiska museet – ist eines der bedeutendsten außereuropäischen Kulturmuseen Skandinaviens. Gegründet um 1900, beherbergt es heute rund 220.000 Objekte aus Asien, Afrika, Ozeanien sowie Nord- und Südamerika. Die Sammlungsschwerpunkte liegen bei chinesischer, japanischer und koreanischer Kunst sowie bei den Kulturen Süd- und Südostasiens. Besonders bekannt ist das Museum als Sitz der Sven Hedin Foundation, die das Erbe des berühmten schwedischen Forschungsreisenden pflegt. Wechselnde Sonderausstellungen beleuchten aktuelle Themen interkultureller Begegnung und globaler Geschichte.

  • Finngrundet

    Finngrundet

    Stockholm

    NaturGeschichte

    Die Finngrundet ist ein historisches schwedisches Feuerschiff, das heute als Museumsschiff in Stockholm liegt. Feuerschiffe wurden eingesetzt, um gefährliche Gewässer zu markieren, wo feste Leuchttürme nicht gebaut werden konnten. Die Finngrundet wurde 1903 gebaut und diente jahrzehntelang im schwedischen Schärengarten, bevor sie ihren Dienst quittierte. Ihr markanter roter Rumpf und die Navigationsausrüstung an Bord geben einen lebendigen Einblick in die Geschichte der Seefahrt und des schwedischen Küstenschutzes. Heute können Besucher das Schiff besichtigen und mehr über das Leben der Besatzungen erfahren, die oft monatelang auf See verbrachten.

  • Folkoperan

    Folkoperan

    Stockholm

    Die Folkoperan in Stockholm wurde 1976 als bewusstes Gegengewicht zur ehrwürdigen Kungliga Operan (Königlichen Oper) gegründet. Ihr Ziel: Oper zugänglicher, lebendiger und nahbarer zu machen – für ein breiteres Publikum jenseits der klassischen Hochkulturszene. Mit innovativen Inszenierungen, zeitgenössischen Adaptionen klassischer Werke und einem Spielplan, der auch Musiktheater und zeitgenössische Kompositionen umfasst, hat sie sich als eigenständige Stimme im Stockholmer Kulturleben etabliert. Das Haus liegt im Södermalm-Viertel und ist bekannt für seine intime Atmosphäre, bei der Künstler und Publikum in direkten Kontakt treten.

  • Fotografiska

    Fotografiska

    Stockholm

    ArchitekturKulinarikAussicht

    In einem der schönsten Jugendstilgebäude Stockholms, dem ehemaligen Zollhaus am Stadsgårdshamnen, eröffnete Fotografiska 2010 als privates Museum für zeitgenössische Fotografie. Die Gründer Jan und Per Broman wollten einen Ort schaffen, an dem Fotografie – von der Reportage bis zum Fine-Art-Print – als vollwertige Kunstform ernst genommen wird. Das Konzept ging auf: Fotografiska zeigt pro Jahr vier Großausstellungen international bekannter Fotografen wie Annie Leibovitz, David LaChapelle oder Sebastião Salgado, ergänzt von Dutzenden kleineren Shows. Das Gebäude ist selbst sehenswert – mit Backsteinturm, großen Fensterfronten und einem Restaurant im Obergeschoss, das für seine nordische Küche mit Blick über den Hafen bekannt ist. Mittlerweile gibt es Fotografiska-Ableger in New York, London und Tallinn, doch der Stockholmer Standort bleibt das Herzstück der Marke.

  • Freilichtmuseum Skansen

    Freilichtmuseum Skansen

    Stockholm

    NaturFamilienausflügeGeheimtipps

    Skansen ist das weltweit erste Freilichtmuseum und liegt auf der Stockholmer Halbinsel Djurgården. Artur Hazelius eröffnete es 1891, um das traditionelle schwedische Landleben zu bewahren, bevor die Industrialisierung es endgültig verdrängte. Heute umfasst das weitläufige Gelände über 150 historische Gebäude aus verschiedenen Regionen Schwedens — vom mittelalterlichen Gutshof bis zum Bürgerhaus des 19. Jahrhunderts. Handwerker in historischen Kostümen zeigen alte Berufe wie Glasblasen und Töpfern. Zusätzlich beherbergt Skansen einen kleinen Zoo mit nordischen Tieren wie Elch, Braunbär und Vielfraß. Das Museum ist eine lebendige Zeitreise in die schwedische Geschichte und ein unverzichtbarer Stopp in Stockholm.

  • Gerichtshaus von Stockholm

    Gerichtshaus von Stockholm

    Stockholm

    ArchitekturGeheimtipps

    Das Stockholmer Gerichtshaus, Stockholms rådhus, ist ein imposantes Gebäude auf der Insel Kungsholmen im Herzen der schwedischen Hauptstadt. Seit 1915 beherbergt es das Amtsgericht für Stockholm und die benachbarte Gemeinde Lidingö. Das Bauwerk besticht durch seine klassizistische Fassade und steht als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz. Der markante Bau liegt direkt am Wasser und fügt sich nahtlos in das reiche Architekturerbe Kungsholmens ein, auf dem auch das weltberühmte Stockholmer Rathaus steht. Juristische Entscheidungen, die das Leben der Stockholmer prägen, werden noch heute täglich in diesem historischen Gebäude getroffen.

  • Göta Lejon

    Göta Lejon

    Stockholm

    Nachtleben

    Das Göta Lejon an der Götgatan im Stockholmer Stadtteil Södermalm ist eines der ältesten noch bespielten Theater Schwedens. Ursprünglich als großes Kinopalast eröffnet, verwandelte sich das Haus im Laufe der Jahrzehnte in eine Theaterbühne mit breitem Repertoire – von Musicals über Komödien bis zu Unterhaltungsshows. Die prächtige Fassade und der historische Innenraum mit geschwungenen Balkonen und warmem Licht verleihen dem Abend schon beim Eintreten eine besondere Atmosphäre. Heute ist das Göta Lejon fester Bestandteil des Stockholmer Kulturlebens und bespielt ein Publikum, das Qualität und Abwechslung schätzt.

  • Gröna Lund

    Gröna Lund

    Stockholm

    NachtlebenAktivitätenGeheimtipps+1

    Auf der Halbinsel Djurgården, eingebettet zwischen dem Freilichtmuseum Skansen und dem Wasser des Stockholmer Archipels, liegt Gröna Lund – einer der ältesten noch betriebenen Vergnügungsparks der Welt. Seit 1883 zieht der Park Stockholmer und Besucher an, zunächst als bescheidenes Volksbelustigung mit Karussells und Schaustellern, heute als eine der belebtesten Freizeit-Adressen Skandinaviens. Auf engstem Raum – das Gelände ist umgeben von Wasser und kann sich nicht ausdehnen – drängen sich klassische Holzachterbahnen, moderne Thrill-Rides und ein Open-Air-Konzertareal, das von April bis September internationale Musikstars empfängt. ABBA, Led Zeppelin und Bob Marley haben hier gespielt; heute treten auf der Bühne mit Blick auf den Hafen Namen aus allen Genres auf. Gröna Lund ist kostenlos zu betreten – Fahrgeschäfte und Konzerte werden separat bezahlt – und ist damit für Familien wie für Abend ausgeher gleichermaßen attraktiv.

  • Gustav-Wasa-Kirche

    Gustav-Wasa-Kirche

    Stockholm

    ArchitekturGeheimtipps

    Die Gustav-Wasa-Kirche steht am Odenplan im Stockholmer Stadtteil Norrmalm und ist eine der schönsten neobarocken Kirchen Schwedens. Eingeweiht am 10. Juni 1906, trägt sie den Namen Gustavs I. Wasa, des Königs, der Schweden nach der Kalmarer Union ins Luthertum führte. Der Bau nach Plänen des Architekten Agi Lindegren beeindruckt mit seiner mächtigen Kuppel, den reich verzierten Portalen und dem lichten Innenraum mit vergoldeten Details und aufwendigen Wandmalereien. Als schwedisches Kirchendenkmal (Kyrkligt kulturminne) steht sie unter gesetzlichem Schutz. Der Odenplan vor der Kirche ist ein belebter Platz im Herzen Norrmalms und mit der U-Bahn gut erreichbar.

  • Hallwyl Museum

    Hallwyl Museum

    Stockholm

    ArchitekturGeheimtipps

    Das Hallwyl-Museum in der Stockholmer Innenstadt ist eines der ungewöhnlichsten Museen Schwedens: ein spätgründerzeitliches Stadtpalais, das exakt so erhalten ist, wie seine Erbauer es bewohnten. Das Hallwylska Palastet wurde Ende des 19. Jahrhunderts für den Grafen Wilhelm von Hallwyl und seine Frau Wilhelmina erbaut, eine leidenschaftliche Sammlerin. Die Gräfin trug über Jahrzehnte eine enorme Kollektion aus Gemälden, Silber, Waffen, Teppichen und Kunstgewerbe zusammen und schenkte Haus und Sammlung 1920 dem schwedischen Staat. 1938 als Museum eröffnet, bietet das Haus heute einen faszinierenden Blick in das Leben einer Stockholmer Adelsfamilie um 1900 – mit original erhaltenen Wohnräumen, Küchen und Sammlungsräumen.

  • Hedwig-Eleonora-Kirche

    Hedwig-Eleonora-Kirche

    Stockholm

    GeschichteGeheimtipps

    Die Hedwig-Eleonora-Kirche erhebt sich im vornehmen Stockholmer Stadtteil Östermalm und ist eine der schönsten Barockkirchen Schwedens. Sie wurde nach Königin Hedwig Eleonora von Schleswig-Holstein-Gottorf benannt, der Gemahlin König Karls X. Gustav — eine Widmung, die dem Bau von Anfang an eine besondere Würde verlieh. Der Bau begann bereits im 17. Jahrhundert, doch die heutige Gestalt mit ihrer imposanten Kuppel und dem hellen Kirchenraum stammt im Wesentlichen aus dem frühen 18. Jahrhundert; die Einweihung erfolgte 1737. Als Kyrkligt kulturminne steht die Kirche unter gesetzlichem Schutz und zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten der schwedischen Hauptstadt. Ihr Inneres mit den vergoldeten Ornamenten und dem hellen Licht ist ein Erlebnis, das weit über den reinen Gottesdienstbesuch hinausgeht.

  • Historiska museet

    Historiska museet

    Stockholm

    Geschichte

    Das Historische Museum in Stockholm ist das nationale Museum für Archäologie und ältere Geschichte Schwedens — mit über 20 Millionen Fundstücken aus Vorgeschichte, Wikingerzeit und Mittelalter eine der bedeutendsten Sammlungen Skandinaviens. Gegründet 1866, zog das Museum 1943 in sein heutiges Gebäude in Östermalm. Der absolute Höhepunkt ist der Goldsaal im Untergeschoss: Hier werden über 3.000 goldene und silberne Gegenstände aus Jahrtausenden schwedischer Geschichte ausgestellt — Halsringe, Brakteaten und Runensteine aus der Völkerwanderungszeit leuchten unter diskreter Beleuchtung. Die Dauerausstellung führt von der Steinzeit über die Wikinger bis ins Mittelalter und macht Schwedens Geschichte anfassbar und anschaulich.

  • Järnpojke – Der Eisenjunge

    Järnpojke – Der Eisenjunge

    Stockholm

    Mystik

    Järnpojke (auf Deutsch: Eisenjunge) ist die kleinste öffentliche Skulptur Stockholms – nur 15 Zentimeter hoch, sitzend auf einem Steinsockel in der Altstadt Gamla stan. Geschaffen 1967 von der Künstlerin Liss Eriksson, zeigt sie einen kleinen Jungen, der mit nachdenklichem Blick in den Mond schaut. Trotz seiner winzigen Größe hat die Figur eine lebhafte Stadtlegende um sich geschart: Bewohner der Altstadt legen dem Jungen im Winter Wollmützchen auf oder stricken ihm Schals. Touristinnen und Touristen suchen ihn gezielt auf und hinterlassen Münzen oder kleine Geschenke. Ein zierlicher, bewegender Ort mitten in einer der schönsten Altstädte Europas.

  • Konserthuset Stockholm

    Konserthuset Stockholm

    Stockholm

    ArchitekturGeschichte

    Das Konserthuset am Hoetorget ist Stockholms wichtigstes Konzerthaus und Heimat des Koeniglichen Philharmonischen Orchesters. Das neoklassizistische Gebaeude wurde 1926 eingeweiht und vom Architekten Ivar Tengbom entworfen. Die Haupthalle fasst rund 1.800 Zuschauer und gilt als einer der besten Konzertsaele Nordeuropas. Bekannt ist das Konserthuset auch als jaehrlicher Austragungsort der Nobelpreisverleihung in den Naturwissenschaften und der Wirtschaft. Die blaue Fassade mit ionischen Saeulen ist ein markanter Blickfang am zentralen Platz der Stockholmer Innenstadt.

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