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Apameia am Orontes

Apameia am Orontes ist eine der bedeutendsten antiken Städte Syriens, gegründet um 300 v. Chr. vom Seleukidenkönig Seleukos I. Nikator und nach seiner Frau Apame benannt. Als Hauptstadt der Apamene und späterer Sitz der römischen Provinz Syria secunda war sie einst eine Metropole von über 500.000 Einwohnern. Ihr Herzstück ist ein rund zwei Kilometer langer Kardo Maximus, gesäumt von korinthischen Säulen — einer der am besten erhaltenen und längsten Prachtstraßen der römischen Welt. Zahlreiche Mosaike, heute großteils im Nationalmuseum Damaskus, zeugen vom Reichtum der Stadt in der Spätantike. Die Ausgrabungen wurden durch die syrischen Bürgerkriegsjahre seit 2011 schwer beeinträchtigt; Plünderungen hinterließen weithin sichtbare Narben im Gelände, die per Satellitenbild dokumentiert wurden.

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