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Basufan

Basufan ist ein abgelegenes Dorf im nordwestsyrischen Gebiet der sogenannten Toten Städte — frühbyzantinische Siedlungen, die zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert florierten und dann dauerhaft verlassen wurden. Im Mittelpunkt steht die Phokas-Kirche, eine frühchristliche Basilika, die auf das Jahr 491/92 datiert wird und zu den architektonisch bemerkenswertesten Bauten der Region zählt. Ihr Name verweist möglicherweise auf den spätrömischen Kaiser Phokas, dessen Regierungszeit in die frühe Verfallsphase des oströmischen Provinziallebens fiel. Heute liegt das Dorf weitgehend in Ruinen, eingebettet in die karge Hügellandschaft der Jabal al-Ala-Region. Die gesamte Totstädte-Zone ist seit 2011 als UNESCO-Welterbe anerkannt — ein Schutzstatus, der angesichts des syrischen Bürgerkriegs nur bedingt wirksam war.

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