Markusplatz
Venedig
Geheimtipps
Venedig überrascht auch abseits der bekannten Postkartenmotive. Wer den Canale Grande entlangschlendert, entdeckt die elegante Kuppel von San Simeone Piccolo oder die barocke Fassade von Santa Maria di Nazareth. Die Basilika dei Santi Giovanni e Paolo und das gotische Ca' d'Oro bieten ruhigere Momente fernab der Massen. Auf der Insel Murano lädt die Basilica dei Santi Maria e Donato zum Innehalten ein, während die Biblioteca Nazionale Marciana am Markusplatz oft übersehen wird. Auch die Basilika di San Pietro di Castello, einst Patriarchalkirche der Stadt, zeigt ein wenig bekanntes Gesicht Venedigs.
67 Orte · Venedig, Italien · Redaktionell kuratiert
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Die Ponte della Costituzione ist die vierte Brücke über den Canal Grande in Venedig, entworfen vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava. Sie wurde 2008 eingeweiht und verbindet als Fußgängerbrücke den Bahnhof Santa Lucia mit dem Piazzale Roma. Die 94 Meter lange Bogenbrücke war von Beginn an umstritten: Kritiker monierten die Barrierefreiheit, das Glasgeländer und die geschwungene Form, die zum historischen Stadtbild Venedigs kontrastiert. Heute ist sie trotz aller Kontroversen ein alltägliches Verbindungselement für Millionen Reisender und ein markantes Beispiel zeitgenössischer Architektur inmitten einer historischen Kulisse.
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San Simeone Piccolo ist eine Kirche im Sestiere Santa Croce in Venedig, deren Ursprünge auf das 9. Jahrhundert zurückgehen. Sie liegt direkt am Canal Grande, gegenüber dem Bahnhof Santa Lucia, und liefert für die meisten Reisenden den ersten Anblick Venedigs: die kupfergrüne Kuppel und der neoklassizistische Portikus gehören zum ikonischen Stadtbild. Die Kirche ist nach dem kleineren der beiden Heiligen namens Simeon benannt. Obwohl das Gebäude klein ist, prägt seine Silhouette das Panorama des Canal Grande nachhaltig.
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Santa Maria di Nazareth, im Volksmund Scalzi genannt, ist eine Klosterkirche der Unbeschuhten Karmeliten im Sestiere Cannaregio, direkt neben dem Bahnhof Venezia Santa Lucia. Entworfen von Baldassarre Longhena, wurde der Bau Mitte des 17. Jahrhunderts begonnen und gegen Ende des Jahrhunderts vollendet. Die prächtige Barockfassade von Giuseppe Sardi wurde 1683 hinzugefügt. Unmittelbar neben der Kirche führt die Ponte degli Scalzi über den Canal Grande — eine der wenigen Brücken, die den Hauptkanal überqueren. Ihr Name leitet sich vom Orden der Scalzi (Unbeschuhten) ab. Wer mit dem Zug in Venedig ankommt, betritt die Stadt fast unmittelbar im Sichtfeld dieser imposanten Fassade.
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Die Kirche Santa Margherita im Sestiere Dorsoduro gehört zu den ältesten Kirchenbauten Venedigs und reicht möglicherweise bis ins 9. Jahrhundert zurück. Ursprünglich war sie der heiligen Margareta von Antiochia, einer der Vierzehn Nothelfer, geweiht. Zu Napoleons Zeiten wurde sie säkularisiert und diente seither verschiedenen weltlichen Zwecken. Heute wird das Gebäude als Auditorium und Veranstaltungsraum der Universität Venedig genutzt. Wer am Campo Santa Margherita – einem der lebendigsten Plätze der Stadt – vorbeiläuft, findet hier einen stillen Kontrast zum Markttreiben davor.
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Der Bacchiglione ist ein Fluss in der norditalienischen Region Venetien, der von den Alpen durch Vicenza und Padua bis zur Mündung in den Brenta bei Chioggia fließt. Jahrhundertelang war er eine wichtige Wasserstraße bis hinauf nach Vicenza, oberhalb derer er nicht mehr schiffbar ist. Im 19. Jahrhundert wurde er durch einen Kanal mit der Etsch verbunden. An seinen Ufern liegen historische Stadtkernen und Brücken, die die Verbindung zwischen Alpenregion und Adriaküste geprägt haben.
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Santi Giovanni e Paolo – venezianisch San Zanipolo – ist mit knapp 100 Metern Länge eine der größten Kirchen Venedigs. Die gotische Backsteinkiche im Sestiere Castello wurde ab dem 13. Jahrhundert von den Dominikanern errichtet. Sie gilt als Pantheon der venezianischen Dogen: Über 25 Dogen fanden hier ihre letzte Ruhestätte, ihre Prunkgräber prägen das Kircheninnere. Besonders eindrücklich ist das Grabmal des Dogen Pietro Mocenigo am Hauptportal. Die Kirche ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Venedig und ein Ort, an dem Kunstgeschichte und Stadtgeschichte unmittelbar nebeneinanderstehen.
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Die Basilica dei Santi Maria e Donato auf der Glasinsel Murano ist eine der ältesten und eindrucksvollsten Kirchen der Lagune. Ihre Ursprünge reichen ins 7. Jahrhundert zurück; das heutige romanische Gebäude stammt überwiegend aus dem 12. Jahrhundert. Berühmt ist der Kirchenboden: Ein byzantinisches Mosaikpflaster aus dem 12. Jahrhundert, das Tiere, geometrische Motive und sakrale Szenen in leuchtenden Farben zeigt. Hinter dem Altar werden außerdem Knochen aufbewahrt, die der Legende nach von einem Drachen stammen, den der heilige Donatus einst bezwang. Als Teil des UNESCO-Welterbes Venedig und seine Lagune gehört die Kirche zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerken Italiens.
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San Pietro di Castello liegt auf einer kleinen Insel im äußersten Osten Venedigs – weit entfernt vom Rummel rund um den Markusplatz. Der heutige Renaissancebau stammt aus dem 16. Jahrhundert, doch eine Kirche steht hier seit dem 7. Jahrhundert. Von 1451 bis 1807 war San Pietro die offizielle Kathedrale von Venedig – eine Tatsache, die viele Besucher überrascht, da San Marco die Kathedrale war tatsächlich die Staatskirche des Dogen. Andrea Palladio entwarf als erstes kirchliches Werk in Venedig hier die Fassade. Heute ist die Kirche ruhig und wenig besucht – ein seltener stiller Ort inmitten der überlaufenen Lagunenstadt.
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Die Biblioteca Nazionale Marciana – Nationalmarkusbibliothek – ist eine der ältesten öffentlichen Bibliotheken Italiens und eine der bedeutendsten Sammlungen griechischer, lateinischer und orientalischer Handschriften weltweit. Ihren Ursprung nahm sie 1468 mit der Schenkung des Kardinals Bessarion, der der Stadt Venedig seine umfangreiche Manuskriptsammlung vermachte. Das Gebäude am südlichen Rand des Markusplatzes wurde von Jacopo Sansovino entworfen und gilt als Meisterwerk der venezianischen Renaissance. Heute ist die Marciana die einzige Institution, die noch aus der Zeit der Republik Venedig besteht.
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Die Ca d Oro – auf Venezianisch „Goldenes Haus" – ist einer der schönsten gotischen Paläste am Canal Grande in Venedig. Erbaut zwischen 1421 und 1440 für den Patrizier Marino Contarini, war die Fassade ursprünglich mit Ultramarin, Vermilion und echtem Blattgold verziert. Heute beherbergt das restaurierte Gebäude die Galleria Giorgio Franchetti, die neben mittelalterlichen Skulpturen auch Werke von Mantegna und Tizian zeigt. Von der Loggia des Palastes blickt man direkt auf das Treiben des Canal Grande – eine der markantesten Aussichten auf das venezianische Wasserleben.
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Die Ca' Farsetti ist einer der ältesten Paläste am Canal Grande in Venedig und steht nahe der Rialtobrücke. Errichtet nach 1200 von Ranieri Dandolo, dem Sohn des berühmten Dogen Enrico Dandolo, ist sie ein früher Vertreter venezianischer Gotik mit Mehrfensterfassaden zum Kanal hin. Im 17. Jahrhundert kaufte die Familie Farsetti das Gebäude; 1826 erwarb es die Gemeinde und nutzt es seither als Stadtrathaus. Wer heute auf dem Canal Grande vorbeifährt, sieht die mächtige Steinfassade im Schatten der Rialtobrücke — eine der ältesten Schichten der Lagunenstadt.
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Das Castello di Roncade, offiziell Villa Giustinian Ciani Bassetti, ist eine venezianische Villa nahe Treviso in der Region Venetien, die trotz ihres bürgerlichen Ursprungs das Aussehen einer mittelalterlichen Burg mit Türmen und Zinnen hat. Die umgebende Mauer mit ihren zinnenbewehrten Türmen wurde nicht zur Verteidigung gebaut, sondern als repräsentative Inszenierung adeliger Macht. Heute ist die Villa ein aktives Weingut und als nationales Denkmal anerkannt. Besucher können Wein probieren und das Anwesen erkunden, das von der Eleganz des venezianischen Adels der frühen Neuzeit erzählt.
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Die Kathedrale von Chioggia ist das Gotteshaus des Bistums Chioggia und das größte Gebäude dieser kleinen Fischerstadt am südlichen Ende der venezianischen Lagune. Der heutige Barockbau wurde 1627 begonnen und ersetzte eine ältere Kirche. Chioggia gilt als das kleinere, authentischere Venedig — Touristen verirren sich seltener hierher, Einheimische prägen das Stadtbild. Im Inneren der Kathedrale befinden sich zahlreiche Kunstwerke, darunter Gemälde venezianischer Meister des 17. und 18. Jahrhunderts. Die umliegenden Kanäle und Fischmarktgassen machen einen Besuch zu einem ruhigeren Kontrast zum Trubel der Serenissima.
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Die Santi Apostoli ist eine der ältesten Kirchen Venedigs im Sestiere Cannaregio, mit Ursprüngen im 7. Jahrhundert. Das heutige Gebäude geht auf eine umfassende Umgestaltung von 1575 zurück. Besonders bemerkenswert ist die Cornaro-Kapelle, die Ende des 15. Jahrhunderts von Mauro Codussi angefügt wurde und mehrere Mitglieder der mächtigen Familie Cornaro beherbergt. Werke von Tiepolo und die Lage am Campo SS. Apostoli unweit der Strada Nova machen sie zu einem lohnenswerten Abstecher abseits der Hauptrouten.
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Die Chiesa delle Eremite, auch Le Romite genannt, ist eine kleine katholische Kirche im venezianischen Sestiere Dorsoduro. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts für Augustinerinnen gebaut und 1694 fertiggestellt. Das Kloster umfasste auch Schulen, die Kinder aller Altersgruppen unterrichteten – vom Kleinkind bis zur Oberschule – und das bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Kirche liegt am Rio de le Romite und ist eine der stillen, weniger bekannten Kirchen Venedigs abseits der Touristenrouten.
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Il Redentore – die Erlöserkirche – ist eines der bedeutendsten Werke des Architekten Andrea Palladio und steht auf der Insel Giudecca in Venedig. Die Republik Venedig ließ sie 1577 als Dankgelübde erbauen, nachdem die Pest die Stadt heimgesucht und rund ein Drittel der Bevölkerung getötet hatte. Noch heute wird jedes Jahr am dritten Sonntag im Juli das Redentore-Fest gefeiert: Eine Pontonbrücke verbindet Giudecca mit der Piazzetta, und tausende Venezianer überqueren sie zu Fuß. Die weiße Fassade mit ihrer klassischen Portikusstruktur gilt als Meisterwerk des venezianischen Klassizismus.
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Die Chiesa di Cristo Re alla Celestia steht auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters Santa Maria della Celestia im Osten des Castello-Viertels in Venedig. Das Kloster wurde im 13. Jahrhundert gegründet und bestand bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als es unter Napoleon aufgehoben wurde. Die ursprüngliche Kirche war der Himmelfahrt Mariens geweiht. Vom alten Bau ist heute wenig erhalten – das Gebäude dient heute als Pfarrkirche des Stadtteils. Der Ort liegt abseits der üblichen Touristenrouten nahe dem Arsenal.
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San Bartolomeo ist eine Kirche am gleichnamigen Campo in Venedig, nahe der Rialtobrücke im Sestiere San Marco. Der Legende nach 840 gegründet, war sie über Jahrhunderte eng mit den deutschsprachigen Kaufleuten verbunden, die im nahe gelegenen Fondaco dei Tedeschi wohnten. Diese Händler aus dem Heiligen Römischen Reich statteten die Kirche reich aus und machten sie zum Zentrum ihrer Gemeinschaft. Die heutige Kirche ist ein frühbarockes Bauwerk des frühen 18. Jahrhunderts. Seit den 1980er Jahren dient sie als weltliche Kulturstätte für Ausstellungen.
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San Canciano – auch San Canzian genannt – ist eine Pfarrkirche im Sestiere Cannaregio in Venedig, gelegen am gleichnamigen Campo. Obwohl die Kirche bis ins Jahr 1351 zurückreicht, wurde sie im Wesentlichen in der Barockzeit neu gestaltet. 1105 fiel die ursprüngliche Kirche einem Brand zum Opfer. Geweiht ist sie den frühchristlichen Märtyrern Cantius, Cantianus und Cantianilla, die der Legende nach im Jahr 304 nahe dem heutigen San Canzian d Isonzo hingerichtet wurden. Ihr Kult verbreitete sich ab dem 4. Jahrhundert und fand seinen Weg ins mittelalterliche Venedig. Die Pfarrei umfasst den östlichsten Teil von Cannaregio sowie die Friedhofsinsel San Michele.
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San Felice ist eine Pfarrkirche im Sestiere Cannaregio in Venedig, direkt an der Strada Nova gelegen. Der heutige Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist in Form eines griechischen Kreuzes mit einer Schmuckkuppel über der Vierung errichtet. In der Kirche werden die Reliquien des heiligen Felix von Nola aufbewahrt. Der unscheinbare Eingang an einem belebten Durchgangsweg macht die Kirche leicht zu übersehen – wer hineintritt, findet jedoch einen ruhigen, proportional ausgewogenen Innenraum vor, der den venezianischen Kirchenbau des 16. Jahrhunderts gut repräsentiert.
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Die Kirche San Francesco di Paola liegt an der Via Garibaldi im östlichen Castello-Viertel Venedigs. Die Geschichte des Gebäudes reicht ins 13. Jahrhundert zurück, als hier ein Hospiz entstand. Die heutige Kirche wurde erst Ende des 16. Jahrhunderts vollendet. Sie ist dem heiligen Franz von Paola geweiht, dem Gründer des Ordens der Minim. Die Lage an der Via Garibaldi – einer belebten, aber wenig touristischen Straße – macht sie zu einem Ort, den vor allem Einheimische aufsuchen.
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San Giacomo dall''Orio ist eine der ältesten Kirchen Venedigs, die auf das Jahr 976 zurückgeht und im Sestiere Santa Croce liegt. Sie ist ein Paradebeispiel venezianischer Kirchenarchitektur, die über Jahrhunderte gewachsen ist: romanische Grundstruktur, gotische Umbauten, Renaissanceelemente. Besonders sehenswert ist das Grabmal von Giambattista Pittoni, einem der bedeutendsten venezianischen Maler des 18. Jahrhunderts, der 1767 starb. Die Kirche liegt an einem belebten Campo und ist ein lebendiger Teil des Stadtviertels abseits der großen Sehenswürdigkeiten.
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San Giobbe ist eine spätgotisch-frührenaissance Klosterkirche im westlichen Cannaregio, Venedigs nördlichstem Stadtbezirk. Der Komplex entstand auf Initiative von Giovanni Contarini im späten 14. Jahrhundert; die Kirche selbst wurde im 15. Jahrhundert unter Beteiligung des Architekten Pietro Lombardo erweitert. Sie diente als Grablege der Dogen Cristoforo Moro und Pietro Loredan sowie der Dogaressa Dea Morosini. Der 46 Meter hohe Campanile prägt das Ensemble. Das Viertel um San Giobbe ist heute eines der ruhigsten Ecken Venedigs.
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San Giovanni Elemosinario, im venezianischen Dialekt auch San Zuane di Rialto, ist eine katholische Kirche im Sestiere San Polo, unmittelbar bei den Fabbriche Vecchie im Rialto-Viertel. Die Kirche geht mindestens auf das 11. Jahrhundert zurück, wurde aber nach einem Brand im frühen 16. Jahrhundert in ihrer heutigen Renaissanceform wiederaufgebaut. Geweiht ist sie dem heiligen Johannes dem Almosengeber, einem Patriarchen von Alexandria. Die Kirche beherbergt Werke von Tizian und Pordenone und bietet mitten im geschäftigen Rialto-Markt ein stilles Refugium.
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San Giovanni in Bragora im Sestiere Castello gehört zu den ältesten Kirchen Venedigs. Die Ursprünge reichen ins 7. Jahrhundert zurück; die heutige Gestalt stammt aus einem gotischen Umbau Ende des 15. Jahrhunderts. Die Kirche ist vor allem bekannt als Taufkirche von Antonio Vivaldi, der hier am 6. März 1678 getauft wurde. Der Taufschein ist noch heute im Kirchenarchiv erhalten. Im Inneren sind Gemälde von Alvise Vivarini und Cima da Conegliano zu sehen. Der angrenzende Campo Bandiera e Moro ist einer der ruhigeren Plätze im Castello-Viertel.
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San Gregorio ist eine ehemalige Klosterkirche samt Abtei im östlichen Dorsoduro, unmittelbar neben dem Rio de la Salute und in Sichtweite der Basilica di Santa Maria della Salute. Die Kirche geht mindestens auf das 9. Jahrhundert zurück; 989 wurde sie einem Benediktinerkloster unterstellt. Der heutige gotische Bau entstand im 14. und 15. Jahrhundert. Heute werden Kirche und Kloster nicht mehr für Gottesdienste genutzt, sondern beherbergen ein Restaurierungsstudio für venezianische Gemälde und Skulpturen. Die ruhige Lage an einem kleinen Campo macht den Ort zu einem stillen Gegenpol zur benachbarten Salute-Kirche.
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