
Tram 28
Lissabon
1930er Holz-Tram durchs Bairro Alto, Alfama und Graça — die längste touristische Tramlinie Lissabons, immer voll.
Aktivitäten
Lissabon bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten im Freien. Die historische Straßenbahn 28 führt durch das Viertel Alfama und hinauf zum Castelo de São Jorge, von wo aus sich ein weiter Blick über die Stadt öffnet. Am Tejo erinnert das Padrão dos Descobrimentos an die Seefahrergeschichte. Wer die Umgebung erkunden möchte, findet am Kap Roca das westlichste Ende des europäischen Festlands, in Cascais ein aktives Flugplatzgelände und in Alapraia künstliche Höhlen aus prähistorischer Zeit. Das Castelo dos Mouros bei Sintra, der weitläufige Park Campo Grande sowie die Sportstätten Estádio da Luz und Estádio do Bonfim runden das Angebot ab.
30 Orte · Lissabon, Portugal · Redaktionell kuratiert

Lissabon
1930er Holz-Tram durchs Bairro Alto, Alfama und Graça — die längste touristische Tramlinie Lissabons, immer voll.

Lissabon
Engste, älteste Gassen der Stadt unter dem Castelo, kleine Tavernas mit Fado, Wäsche an den Balkonen, Tram 28 mittendurch.
Lissabon
Hügelfestung aus dem 11. Jh., 11 Türme, freilaufende Pfauen, 360°-Aussicht über Stadt + Tejo.
Lissabon
Das Padrão dos Descobrimentos — das Denkmal der Entdeckungen — erhebt sich 56 Meter hoch am Ufer des Tejo im Stadtteil Belém in Lissabon. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet und trägt die Handschrift des Salazar-Regimes, das das Zeitalter der Entdeckungen als nationales Ruhmesblatt inszenierte. An der Vorderseite des schiffsförmigen Monuments stehen Heinrichs Figur und 32 weitere historische Persönlichkeiten der portugiesischen Seefahrt. Im Inneren führt eine Ausstellungshalle und eine Treppe zur Aussichtsplattform, von der aus sich ein eindrucksvoller Blick über den Tejo und Belém bietet.
Lissabon
Der Bahnhof Agualva-Cacém liegt an einer strategisch wichtigen Verzweigung im Lissaboner Vorortbahnnetz: Hier trennt sich die Linha do Oeste von der Linha de Sintra. Für Durchreisende ist er vor allem als Umsteigeknoten relevant, der Verbindungen Richtung Sintra, Lissabon und entlang der Westküste ermöglicht. Das Gebäude selbst ist funktional und modern gehalten, ohne architektonische Besonderheiten. Wer die portugiesische Kleinstadt Agualva-Cacém erkunden möchte, findet hier seinen Ausgangspunkt.
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Cabo da Roca ist der westlichste Punkt des europäischen Festlands und liegt auf 140 Metern über dem Atlantik westlich von Lissabon. Das Kap gehört zur Gemeinde Colares im Kreis Sintra und ist Teil des Naturparks Sintra-Cascais. Karge Felsküste trifft hier auf die unendliche Weite des Ozeans — ein Ort, der Entdecker und Seefahrer seit Jahrhunderten fasziniert. Camões beschrieb ihn als den Punkt, "wo das Land endet und das Meer beginnt". Ein Leuchtturm aus dem 18. Jahrhundert wacht über die schroffe Küstenlinie. Heute können Besucher Bescheinigungen erwerben, die ihren Besuch am Ende Europas bestätigen.
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Das Castelo dos Mouros — die Burg der Mauren — thront auf einem felsigen Kamm über dem märchenhaften Sintra. Die Burganlage wurde vermutlich im 8. Jahrhundert von den Mauren errichtet und diente über Jahrhunderte als strategischer Aussichtsposten. Nach der Reconquista im 10. Jahrhundert fiel sie an die Portugiesen; König Fernando II. ließ sie im 19. Jahrhundert romantisch restaurieren. Heute ist die Ruine Teil der UNESCO-Kulturlandschaft Sintra und bietet einen der spektakulärsten Panoramablicke der Region — über Sintra, den Atlantik und an klaren Tagen bis nach Lissabon.
Lissabon
Das Estádio da Luz ist das Heimstadion von Benfica Lissabon und eines der größten und modernsten Fußballstadien Europas. Es wurde 2003 für die UEFA-Europameisterschaft 2004 erbaut und ersetzte den legendären Vorgängerbau gleichen Namens. Das Stadion wurde vom Architekturbüro Populous entworfen und fasst rund 68.000 Zuschauer — Platz 5 unter den größten Stadien Europas. Das charakteristische Dach aus weißem Stahl und Glas überspannt alle Ränge vollständig und gilt als architektonisches Vorbild für moderne Arenen. Neben Bundesliga-Spielen war das Estádio da Luz bereits Austragungsort des UEFA-Champions-League-Finales (2014) sowie zahlreicher Länderspiele und großer Konzerte. Im Inneren befindet sich das Museu Benfica, das die Geschichte des Rekordmeisters dokumentiert.
Lissabon
Das Estádio do Bonfim in Setúbal, einer Hafenstadt auf der Halbinsel Setúbal südlich von Lissabon, ist die Heimspielstätte des Fußballvereins Vitória Setúbal. Die Anlage wurde am 16. September 1962 eröffnet und bietet 15.497 Plätze, von denen die meisten im Freien stehen — lediglich die Haupttribüne hat ein kleines Dach. Charakteristisch ist die alte Aschenbahn rund um das Spielfeld, die an eine Zeit erinnert, als Mehrzweck-Sportanlagen noch der Standard waren. Benannt ist das Stadion nach dem Stadtteil Bonfim. Spiele hier haben etwas Zeitloses, das modernisierte Großstadien selten bieten.
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Das Estádio do Restelo liegt im Lissaboner Stadtteil Belém — einem der reichsten historischen Viertel der portugiesischen Hauptstadt, bekannt für das Jerónimos-Kloster und den Torre de Belém. Das Stadion wurde 1956 eröffnet und ist die Heimspielstätte des CF Os Belenenses, kurz Belenenses, dem Traditionsklub des Viertels. Mit einer Leichtathletikanlage und einem kompakten, atmosphärischen Fassungsvermögen fügt es sich organisch in die Beziehung zwischen Klub und Viertel ein. Für Fans, die abseits der großen Lissaboner Klubs (Benfica, Sporting) authentischen Lokalfußball erleben möchten, bietet das Restelo eine ehrliche Alternative direkt am Tejo.
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Das Estádio José Alvalade in Lissabon ist das Heimstadion von Sporting CP, einem der drei großen portugiesischen Fußballklubs. 2003 zur Fußball-Europameisterschaft in Portugal fertiggestellt, fasst es 52.095 Zuschauer und ist von der UEFA in die höchste Stadionkategorie 4 eingestuft. Es wurde direkt neben dem alten Stadion von 1956 errichtet, das anschließend abgerissen wurde. Benannt ist es nach José Alfredo Holtreman Roquette, dem Gründer von Sporting, der unter dem Spitznamen José Alvalade bekannt war. Die markante weiß-grüne Außenfassade und das überdachte Tribünensystem zählen zu den architektonischen Highlights der modernen Stadionarchitektur Europas. Es ist auch Heimstadion der portugiesischen Nationalmannschaft.
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Das Estádio José Gomes liegt im Ortsteil Reboleira der Stadt Amadora, einem dicht besiedelten Vorort von Lissabon. Das Stadion wurde 1957 erbaut und ist die Heimspielstätte des FC Amadora, einem Verein, der tief in der lokalen Fußballkultur der portugiesischen Hauptstadtregion verwurzelt ist. Mit einer Kapazität für mehrere tausend Zuschauer bietet es ein echtes Erlebnis abseits der großen Touristenströme. Wer den portugiesischen Fußball jenseits von Benfica und Sporting erleben möchte, findet hier eine authentische Stadionatmosphäre im Alltag einer portugiesischen Arbeiterstadt.
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Der Farol de Cacilhas ist ein kleiner, aber geschichtsträchtiger Leuchtturm in der Ortschaft Cacilhas am Südufer des Tejo, gegenüber von Lissabon. Er wurde 1886 direkt am Fährhafen errichtet und sicherte bis zu seiner Außerdienststellung 1978 die Durchfahrt von Handelsschiffen und Fähren auf dem breiten Tejo-Mündungsarm. Das kompakte Bauwerk aus dem späten 19. Jahrhundert ist ein charakteristisches Element des historischen Cacilhas-Ufers. Wer von Lissabon mit der Fähre überquert, sieht ihn als erstes Wahrzeichen Cacilhas – eingerahmt vom Blick auf die Cristo-Rei-Statue und die Hängebrücke Ponte 25 de Abril.
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Der Flughafen Lissabon Humberto Delgado ist der größte und wichtigste Flughafen Portugals sowie das Drehkreuz der Nationalfluggesellschaft TAP Air Portugal. Er liegt ungewöhnlich innenstadtnah – nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und mit direktem U-Bahn-Anschluss – was ihn zu einem der am bequemsten erreichbaren europäischen Hauptstadtflughäfen macht. Benannt nach dem portugiesischen Militär und Widerstandskämpfer Humberto Delgado, der 1965 vom Salazar-Regime ermordert wurde. Wer in Lissabon landet, trifft häufig sofort auf die typische atlantische Milde und das sanfte Licht, das die Stadt auszeichnet.
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Der Flugplatz Cascais liegt im Ortsteil Tires der Gemeinde São Domingos de Rana, rund sechs Kilometer vom Zentrum Cascais und 19 Kilometer westlich der Lissabonner Innenstadt entfernt. Er ist der wichtigste Kleinflughafen der Lissabonner Küstenregion und dient hauptsächlich der Allgemeinen Luftfahrt – von Privatflügen über Segelflug bis hin zu Fallschirmspringen. Das Gelände liegt nahe der Atlantikküste, was Starts und Landungen aus der Luft besonders reizvoll macht. Für Besucher, die nicht selbst fliegen, bietet der Platz gelegentlich Flugschauen und ist ein Treffpunkt der lokalen Fliegergemeinschaft.
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Das Estádio António Coimbra da Mota ist das Heimstadion des GD Estoril Praia und liegt in Estoril, einem Küstenort westlich von Lissabon im Kreis Cascais. Das Stadion wurde 1939 erbaut und fasst rund 8.000 Zuschauer. Es ist nach dem langjährigen Vereinspräsidenten António Coimbra da Mota benannt. GD Estoril Praia spielt in der Primeira Liga, der ersten portugiesischen Fußballliga, und gilt als Aushängeschild einer mondänen Küstenregion, die für ihr Casino und ihre gehobene Atmosphäre bekannt ist. Das bescheidene Stadion steht im charakteristischen Kontrast zur Eleganz des Ortes.
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