Torre de Belém
Lissabon
1519er Festungsturm an der Tejo-Mündung, von dem die Karavellen in die Welt aufbrachen — UNESCO-Welterbe.
Mystik
Lissabon trägt seine Geheimnisse offen zur Schau. Im mittelalterlichen Alfama und auf dem Castelo de São Jorge schichten sich Jahrhunderte übereinander, während der Turm von Belém schweigend über den Tejo wacht. Der Aussichtspunkt Senhora do Monte öffnet den Blick auf eine Stadt voller ungeklärter Tiefen. Noch älter und rätselhafter sind die megalithischen Anlagen rund um Lissabon: Anta da Pedra dos Mouros, Anta das Pedras Grandes, Anta de Adrenunes, Anta de Agualva, Anta do Monte Abraão und das Estria-Dolmen zeugen von Kulturen, über die wenig bekannt ist. Auch die zerklüftete Felsküste der Boca do Inferno und das quirlige Baixa-Chiado halten ihre eigenen Geschichten verborgen.
16 Orte · Lissabon, Portugal · Redaktionell kuratiert
Lissabon
1519er Festungsturm an der Tejo-Mündung, von dem die Karavellen in die Welt aufbrachen — UNESCO-Welterbe.

Lissabon
Engste, älteste Gassen der Stadt unter dem Castelo, kleine Tavernas mit Fado, Wäsche an den Balkonen, Tram 28 mittendurch.
Lissabon
Hügelfestung aus dem 11. Jh., 11 Türme, freilaufende Pfauen, 360°-Aussicht über Stadt + Tejo.

Lissabon
Aussichtsplattform über Lissabon mit Blick auf Castelo, Ponte 25 de Abril und Tejo — bei Sonnenuntergang die magischste Adresse.
Lissabon
Die Anta da Estria ist ein neolithischer Dolmen zwischen Belas und Queluz, nordwestlich von Lissabon an der Autobahn A9. Entstanden im Spaetneolithikum und Fruehchalkolithikum (ca. 3000 v. Chr.), ist sie Teil der Antas de Belas — einer Gruppe von drei Megalithanlagen, die 1870 vom portugiesischen Praehisto riker Carlos Ribeiro identifiziert wurden. In Portugal gibt es rund 5000 solcher Anta-Dolmen als Zeugnisse der iberischen Megalithkultur.
Lissabon
Die Anta da Pedra dos Mouros ist ein neolithisch-chalcolithischer Dolmen nahe Belas und Queluz nordwestlich von Lissabon, Teil der Antas de Belas. Erstmals 1856 von Carlos Ribeiro identifiziert und 1910 als nationales Denkmal geschuetzt, hat das Bauwerk in juengster Vergangenheit durch Vandalismus erheblichen Schaden gelitten. Es ist eines von drei nah beieinanderliegenden Megalithanlagen dieser Gruppe.
Lissabon
Neolithischer Dolmen sudlich von Canecas nahe der A9, Lissabon District. Teil der iberischen Megalithkultur (ca. 3000 v. Chr.).
Lissabon
Dolmen ostlich von Azoia, Gemeinde Colares, Kreis Sintra. Deutungen weisen auf Kollektivgrab-Nutzung hin.
Lissabon
Megalithanlage in Agualva, Gemeinde Sintra, nordwestlich von Lissabon. Auch bekannt als Anta do Carrascal.
Lissabon
Neolithischer Dolmen bei Queluz/Belas, Kreis Sintra. Teil der Antas de Belas neben Anta da Estria und Anta da Pedra dos Mouros.
Lissabon
Lissabon
„Schlund der Hölle" — der Name ist Programm. Die Boca do Inferno ist eine spektakuläre Felskluft an den Küstenklippen nahe Cascais, wo der Atlantik mit voller Wucht gegen den Kalkstein prallt und bei starkem Wellengang tosende Fontänen in die Höhe schleudert. Die natürliche Höhle und der vorgelagerte Klippenrand sind über einen Spazierweg vom Zentrum Cascais bequem zu erreichen. Der Ort hat auch eine mystische Dimension: 1930 inszenierte der Dichter Aleister Crowley hier seinen eigenen Tod als Kunstaktion — und tauchte kurz darauf lebend wieder auf. Heute lockt die Boca do Inferno Ausflügler, Fotografen und alle, die das rohe Naturschauspiel des Atlantiks hautnah erleben wollen.
Lissabon
Lissabon
1502 von Manuel I. begonnen, Höhepunkt der portugiesischen Manuelinik — UNESCO-Welterbe, Grab von Vasco da Gama.
Lissabon
26-Hektar-Park hinter dem Marquês de Pombal, ornamentaler Buchsbaum-Rasen, Estufa-Glashäuser am Hangende.

Lissabon
Kleines Fado-Lokal in der Alfama, gefliest mit blauen Azulejos einer 18.-Jh.-Kapelle, intime Live-Auftritte ab 22 Uhr.
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