Praça do Comércio
Lissabon
Nach dem Erdbeben 1755 neu angelegter Hafenplatz, dreiseitig von Arkaden umschlossen, vierte Seite öffnet sich zum Tejo — Lissabons Tor zum Meer.
Wissen
Lissabon, an der Mündung des Tejo gelegen, lässt sich durch seine Orte besonders gut verstehen. Der Belém-Turm und das Padrão dos Descobrimentos erzählen von der Ära der Seefahrt, während der Castelo de São Jorge und das Viertel Alfama Schichten früherer Besiedlung sichtbar machen. Die Praça do Comércio zeigt, wie die Stadt nach dem Erdbeben von 1755 neu gedacht wurde. Etwas außerhalb laden die Megalithanlagen Anta da Pedra dos Mouros, Anta das Pedras Grandes und Anta de Adrenunes dazu ein, noch ältere Kapitel der Region zu lesen. Das Santuário de Cristo Rei und die Aussichtspunkte Santa Luzia und Senhora do Monte bieten dabei immer wieder neue Perspektiven auf das Ganze.
28 Orte · Lissabon, Portugal · Redaktionell kuratiert
Lissabon
Nach dem Erdbeben 1755 neu angelegter Hafenplatz, dreiseitig von Arkaden umschlossen, vierte Seite öffnet sich zum Tejo — Lissabons Tor zum Meer.
Lissabon
1519er Festungsturm an der Tejo-Mündung, von dem die Karavellen in die Welt aufbrachen — UNESCO-Welterbe.

Lissabon
Engste, älteste Gassen der Stadt unter dem Castelo, kleine Tavernas mit Fado, Wäsche an den Balkonen, Tram 28 mittendurch.
Lissabon
Hügelfestung aus dem 11. Jh., 11 Türme, freilaufende Pfauen, 360°-Aussicht über Stadt + Tejo.
Lissabon
Das Padrão dos Descobrimentos — das Denkmal der Entdeckungen — erhebt sich 56 Meter hoch am Ufer des Tejo im Stadtteil Belém in Lissabon. Es wurde 1960 zum 500. Todestag von Heinrich dem Seefahrer errichtet und trägt die Handschrift des Salazar-Regimes, das das Zeitalter der Entdeckungen als nationales Ruhmesblatt inszenierte. An der Vorderseite des schiffsförmigen Monuments stehen Heinrichs Figur und 32 weitere historische Persönlichkeiten der portugiesischen Seefahrt. Im Inneren führt eine Ausstellungshalle und eine Treppe zur Aussichtsplattform, von der aus sich ein eindrucksvoller Blick über den Tejo und Belém bietet.

Lissabon
Aussichtsplattform über Lissabon mit Blick auf Castelo, Ponte 25 de Abril und Tejo — bei Sonnenuntergang die magischste Adresse.
Lissabon
Aussichtsterrasse mit blau-weißen Azulejo-Wänden, Bougainvillea und Blick über die Alfama-Dächer aufs Wasser.
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Die Anta da Estria ist ein neolithischer Dolmen zwischen Belas und Queluz, nordwestlich von Lissabon an der Autobahn A9. Entstanden im Spaetneolithikum und Fruehchalkolithikum (ca. 3000 v. Chr.), ist sie Teil der Antas de Belas — einer Gruppe von drei Megalithanlagen, die 1870 vom portugiesischen Praehisto riker Carlos Ribeiro identifiziert wurden. In Portugal gibt es rund 5000 solcher Anta-Dolmen als Zeugnisse der iberischen Megalithkultur.
Lissabon
Die Anta da Pedra dos Mouros ist ein neolithisch-chalcolithischer Dolmen nahe Belas und Queluz nordwestlich von Lissabon, Teil der Antas de Belas. Erstmals 1856 von Carlos Ribeiro identifiziert und 1910 als nationales Denkmal geschuetzt, hat das Bauwerk in juengster Vergangenheit durch Vandalismus erheblichen Schaden gelitten. Es ist eines von drei nah beieinanderliegenden Megalithanlagen dieser Gruppe.
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Neolithischer Dolmen sudlich von Canecas nahe der A9, Lissabon District. Teil der iberischen Megalithkultur (ca. 3000 v. Chr.).
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Dolmen ostlich von Azoia, Gemeinde Colares, Kreis Sintra. Deutungen weisen auf Kollektivgrab-Nutzung hin.
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Megalithanlage in Agualva, Gemeinde Sintra, nordwestlich von Lissabon. Auch bekannt als Anta do Carrascal.
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Neolithischer Dolmen bei Queluz/Belas, Kreis Sintra. Teil der Antas de Belas neben Anta da Estria und Anta da Pedra dos Mouros.
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Das Arquivo Historico Ultramarino in Lissabon wurde 1931 gegrundet und bewahrt das Archiv des ehemaligen portugiesischen Kolonialministeriums. Es umfasst Millionen von Dokumenten zum portugiesischen Kolonialreich in Afrika, Asien und Amerika und ist eine der bedeutendsten Primarquellen zur Geschichte der Kolonialzeit. Das Archiv befindet sich im Palacio da Ega an der Calcada da Boa-Hora.
Lissabon
Das Campo de Lapiás de Negrais ist ein bemerkenswertes Karstgebiet in der Nähe von Lissabon, das durch jahrtausendelange Lösungsverwitterung von Kalkstein entstanden ist. Die Oberfläche ist von tiefen Rillen, Rinnen und scharfen Kanten durchzogen – sogenannten Karren –, die dem Gestein ein fast skulpturales Aussehen verleihen. Solche Lapiazfelder entstehen dort, wo Regenwasser leicht versauert und den weichen Kalkstein chemisch aufzulösen beginnt, zunächst entlang von Klüften und Rissen. Das Gebiet bei Negrais ist eines der beeindruckendsten Beispiele dieses Naturphänomens auf der Iberischen Halbinsel. Für Geologie-Interessierte und Naturliebhaber bietet es eine seltene Gelegenheit, aktive Karstprozesse aus nächster Nähe zu beobachten.
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Die Kapelle des Königspalastes von Salvaterra de Magos ist das letzte erhaltene Zeugnis eines einst bedeutenden Brachte Jagdpalastes der portugiesischen Krone. Salvaterra de Magos, eine Kleinstadt im Ribatejo, war berühmt für seine Beizjagd-Traditionen und seine Stierkämpfe. Der Palastkomplex, der im 17. und 18. Jahrhundert von portugiesischen Königen bevorzugt besucht wurde, verfiel nach dem Erdbeben von 1755. Einzig die Kapelle überstand die Jahrhunderte und gilt heute als nationales Kulturgut Portugals, erreichbar mit einer kurzen Fahrt von Lissabon aus.
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Das Centro de Arte Moderna José de Azeredo Perdigão — kurz CAM — ist das Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst der Calouste-Gulbenkian-Stiftung in Lissabon. Es wurde 1983 auf dem parkähnlichen Stiftungsgelände eröffnet und zeigt eine der bedeutendsten Sammlungen portugiesischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Das lichtdurchflutete Museumsgebäude aus Beton und Glas gilt selbst als architektonisches Highlight. Neben Gemälden und Skulpturen beherbergt es Kunsthandwerk, Design und Fotografie. Der umliegende Skulpturengarten lädt zum Verweilen ein.
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Die Cinemateca Portuguesa – Museu do Cinema ist das staatliche Filmmuseum und Filminstitut Portugals mit Sitz in Lissabon. Gegründet 1948, bewahrt die Cinemateca eines der umfangreichsten Filmarchive der iberischen Halbinsel mit Tausenden von Titeln aus dem portugiesischen und internationalen Kino. Das Haus zeigt täglich Vorführungen in zwei Kinosälen — von Stummfilmen bis zu zeitgenössischen Produktionen — und beherbergt außerdem eine Filmbibliothek, ein Café und Wechselausstellungen zur Filmgeschichte. Die Cinemateca ist Anlaufpunkt für Filmstudenten, Cineasten und alle, die Kino als Kulturerbe verstehen.
Lissabon
Die Estufa Fria – übersetzt „Kaltes Gewächshaus" – ist eine versteckte Gartenanlage im Parque Eduardo VII, unweit des Marquis de Pombal-Platzes in Lissabon. 1933 in einem ausgehöhlten Steinbruch angelegt, beherbergt sie drei miteinander verbundene Gewächshäuser: die Estufa Fria mit mediterranen und subtropischen Pflanzen unter einer luftigen Holzlatten-Konstruktion, die Estufa Quente mit tropischen Arten und die kleine Estufa Doce. Hunderte von Pflanzenarten, Wasserfälle, Teiche mit Goldfischen und schattige Wege erschaffen eine überraschende grüne Welt mitten in der Stadt. Der Eintritt ist günstig, die Anlage wenig überlaufen und bei Kennern als einer der schönsten Geheimtipps Lissabons bekannt. Seither wurde sie mehrfach erweitert.
Lissabon
Der Flugplatz Cascais liegt im Ortsteil Tires der Gemeinde São Domingos de Rana, rund sechs Kilometer vom Zentrum Cascais und 19 Kilometer westlich der Lissabonner Innenstadt entfernt. Er ist der wichtigste Kleinflughafen der Lissabonner Küstenregion und dient hauptsächlich der Allgemeinen Luftfahrt – von Privatflügen über Segelflug bis hin zu Fallschirmspringen. Das Gelände liegt nahe der Atlantikküste, was Starts und Landungen aus der Luft besonders reizvoll macht. Für Besucher, die nicht selbst fliegen, bietet der Platz gelegentlich Flugschauen und ist ein Treffpunkt der lokalen Fliegergemeinschaft.
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1502 von Manuel I. begonnen, Höhepunkt der portugiesischen Manuelinik — UNESCO-Welterbe, Grab von Vasco da Gama.
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26-Hektar-Park hinter dem Marquês de Pombal, ornamentaler Buchsbaum-Rasen, Estufa-Glashäuser am Hangende.

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Ehemalige Spinnerei unter der 25-de-Abril-Brücke, heute Galerien, Restaurants, die Buchhandlung Ler Devagar — Lissabons Williamsburg.

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Kleines Fado-Lokal in der Alfama, gefliest mit blauen Azulejos einer 18.-Jh.-Kapelle, intime Live-Auftritte ab 22 Uhr.
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