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Geheimtipps

Geheimtipps in Lissabon

Lissabon überrascht immer wieder, auch wenn man die bekanntesten Orte schon kennt. Wer die historische Straßenbahn 28 durch Alfama nimmt, entdeckt enge Gassen und Innenhöfe abseits des Hauptstroms. Der Blick von der Aussichtsterrasse Senhora do Monte reicht bis zur Ponte 25 de Abril und dem gegenüberliegenden Santuário de Cristo Rei. Am Morgen gehört der Mercado da Ribeira noch den Einheimischen, bevor der Touristenbetrieb einsetzt. Praça do Comércio, Torre de Belém, Castelo de São Jorge und der Arco da Rua Augusta erzählen die Geschichte der Stadt in Stein – am ruhigsten früh am Tag, wenn die Gassen noch fast leer sind.

30 Orte · Lissabon, Portugal · Redaktionell kuratiert

  • Praça do Comércio

    Praça do Comércio

    Lissabon

    ArchitekturKulturNatur+4

    Nach dem Erdbeben 1755 neu angelegter Hafenplatz, dreiseitig von Arkaden umschlossen, vierte Seite öffnet sich zum Tejo — Lissabons Tor zum Meer.

  • Torre de Belém

    Torre de Belém

    Lissabon

    ArchitekturKulturNatur+4

    1519er Festungsturm an der Tejo-Mündung, von dem die Karavellen in die Welt aufbrachen — UNESCO-Welterbe.

  • Tram 28
    Google · Václav Pavlík

    Tram 28

    Lissabon

    KulturGeschichteAktivitäten+3

    1930er Holz-Tram durchs Bairro Alto, Alfama und Graça — die längste touristische Tramlinie Lissabons, immer voll.

  • Alfama
    Google · Milena Trendafilova

    Alfama

    Lissabon

    ArchitekturKulturNatur+9

    Engste, älteste Gassen der Stadt unter dem Castelo, kleine Tavernas mit Fado, Wäsche an den Balkonen, Tram 28 mittendurch.

  • Arco do Triunfo da Rua Augusta

    Arco do Triunfo da Rua Augusta

    Lissabon

    ArchitekturKulturAussicht

    Der Arco da Rua Augusta ist das Wahrzeichen der Baixa Pombalina in Lissabon — ein Triumphbogen aus dem 19. Jahrhundert, der den nordlichen Abschluss der Praca do Comercio bildet und den Auftakt der Rua Augusta markiert. Nach dem grossen Erdbeben von 1755 im Rahmen des pombalinischen Wiederaufbaus geplant, wurde er erst 1873 fertiggestellt. Auf der Spitze thronen allegorische Figuren von Ruhm, Tapferkeit und Genie; die Innenansicht bietet eine Aussichtsplattform mit Panorama auf Praca und Tejo.

  • Mercado da Ribeira / Time Out Market
    Google · Time Out Market Lisboa

    Mercado da Ribeira / Time Out Market

    Lissabon

    ArchitekturKulturKulinarik+4

    Originaler Markt von 1892, seit 2014 in der östlichen Halle als kuratierte Foodhall — beste portugiesische Köche unter einem Dach.

  • Miradouro da Senhora do Monte
    Google · Jorge Ferreira Cardoso

    Miradouro da Senhora do Monte

    Lissabon

    ArchitekturNaturGeschichte+4

    Aussichtsplattform über Lissabon mit Blick auf Castelo, Ponte 25 de Abril und Tejo — bei Sonnenuntergang die magischste Adresse.

  • Miradouro de Santa Luzia

    Miradouro de Santa Luzia

    Lissabon

    ArchitekturKulturNatur+4

    Aussichtsterrasse mit blau-weißen Azulejo-Wänden, Bougainvillea und Blick über die Alfama-Dächer aufs Wasser.

  • Anta da Estria

    Anta da Estria

    Lissabon

    KulturGeschichteWissen+1

    Die Anta da Estria ist ein neolithischer Dolmen zwischen Belas und Queluz, nordwestlich von Lissabon an der Autobahn A9. Entstanden im Spaetneolithikum und Fruehchalkolithikum (ca. 3000 v. Chr.), ist sie Teil der Antas de Belas — einer Gruppe von drei Megalithanlagen, die 1870 vom portugiesischen Praehisto riker Carlos Ribeiro identifiziert wurden. In Portugal gibt es rund 5000 solcher Anta-Dolmen als Zeugnisse der iberischen Megalithkultur.

  • Anta da Pedra dos Mouros

    Anta da Pedra dos Mouros

    Lissabon

    KulturGeschichteWissen+1

    Die Anta da Pedra dos Mouros ist ein neolithisch-chalcolithischer Dolmen nahe Belas und Queluz nordwestlich von Lissabon, Teil der Antas de Belas. Erstmals 1856 von Carlos Ribeiro identifiziert und 1910 als nationales Denkmal geschuetzt, hat das Bauwerk in juengster Vergangenheit durch Vandalismus erheblichen Schaden gelitten. Es ist eines von drei nah beieinanderliegenden Megalithanlagen dieser Gruppe.

  • Anta das Pedras Grandes

    Anta das Pedras Grandes

    Lissabon

    GeschichteWissenMystik

    Neolithischer Dolmen sudlich von Canecas nahe der A9, Lissabon District. Teil der iberischen Megalithkultur (ca. 3000 v. Chr.).

  • Anta de Adrenunes

    Anta de Adrenunes

    Lissabon

    GeschichteWissenMystik

    Dolmen ostlich von Azoia, Gemeinde Colares, Kreis Sintra. Deutungen weisen auf Kollektivgrab-Nutzung hin.

  • Anta de Agualva

    Anta de Agualva

    Lissabon

    GeschichteWissenMystik

    Megalithanlage in Agualva, Gemeinde Sintra, nordwestlich von Lissabon. Auch bekannt als Anta do Carrascal.

  • Anta do Monte Abraão

    Anta do Monte Abraão

    Lissabon

    GeschichteWissenMystik

    Neolithischer Dolmen bei Queluz/Belas, Kreis Sintra. Teil der Antas de Belas neben Anta da Estria und Anta da Pedra dos Mouros.

  • Arquivo Histórico Ultramarino

    Arquivo Histórico Ultramarino

    Lissabon

    Wissen

    Das Arquivo Historico Ultramarino in Lissabon wurde 1931 gegrundet und bewahrt das Archiv des ehemaligen portugiesischen Kolonialministeriums. Es umfasst Millionen von Dokumenten zum portugiesischen Kolonialreich in Afrika, Asien und Amerika und ist eine der bedeutendsten Primarquellen zur Geschichte der Kolonialzeit. Das Archiv befindet sich im Palacio da Ega an der Calcada da Boa-Hora.

  • Bahnhof Barreiro

    Bahnhof Barreiro

    Lissabon

    ArchitekturNaturGeschichte

    Der Bahnhof Barreiro liegt auf der Südseite des Tejo, direkt gegenüber von Lissabon – und war jahrhundertelang nur per Fähre zu erreichen. Das ist bis heute so: Vom Fährterminal Terreiro do Paço in Lissabon pendeln Fähren in etwa 15 Minuten herüber, ein Erlebnis, das schon für sich genommen lohnt. Der Bahnhof markierte historisch den Ausgangspunkt der Linha do Alentejo und damit die Verbindung in den weiten, kaum besiedelten Süden Portugals. Heute bedient die Linha do Sado die Strecke im Stundentakt und bringt Reisende über Setúbal bis an die Atlantikküste.

  • Bahnhof Lissabon Alcântara-Terra

    Bahnhof Lissabon Alcântara-Terra

    Lissabon

    ArchitekturNaturGeschichte

    Der Bahnhof Alcântara-Terra liegt im ehemaligen Industrieviertel Alcântara, das sich heute zu einem der angesagtesten Stadtteile Lissabons entwickelt. Als Endpunkt der Linha de Cintura – dem Eisenbahngürtel, der Lissabon im Halbkreis umfasst – hat der Bahnhof eine wichtige Funktion als Umsteigeknoten zur Linha da Azambuja. Früher verband eine Fußgängerbrücke ihn mit dem einen Kilometer entfernten Bahnhof Alcântara-Mar; diese wurde 2008 abgerissen. Das Viertel selbst ist ein Kontrast aus alter Industriesubstanz und neuem Leben, mit Ateliers, Restaurants und dem modernen LX Factory-Gelände in unmittelbarer Nähe.

  • Boca do Inferno

    Boca do Inferno

    Lissabon

    NaturMystik

    „Schlund der Hölle" — der Name ist Programm. Die Boca do Inferno ist eine spektakuläre Felskluft an den Küstenklippen nahe Cascais, wo der Atlantik mit voller Wucht gegen den Kalkstein prallt und bei starkem Wellengang tosende Fontänen in die Höhe schleudert. Die natürliche Höhle und der vorgelagerte Klippenrand sind über einen Spazierweg vom Zentrum Cascais bequem zu erreichen. Der Ort hat auch eine mystische Dimension: 1930 inszenierte der Dichter Aleister Crowley hier seinen eigenen Tod als Kunstaktion — und tauchte kurz darauf lebend wieder auf. Heute lockt die Boca do Inferno Ausflügler, Fotografen und alle, die das rohe Naturschauspiel des Atlantiks hautnah erleben wollen.

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