Huis De Pinto
Also known as: De Pinto House
- Jewish Heritage
- Library
- Canal house
Das Huis De Pinto in der Sint Antoniesbreestraat im juedischen Viertel Amsterdams wurde vermutlich 1602 erbaut und 1680 vom sephardischen Bankier Isaac de Pinto im italienisierenden Klassizismus umgestaltet, mit einer ungewoehnlich breiten Renaissance-Fassade, sechs Pilastern und einem reich stuckierten Innensaal mit Wandmalereien antiker Landschaften. Die Familie De Pinto, portugiesische Juden, gehoerte zu den reichsten Familien des Goldenen Zeitalters und finanzierte mit Hollaendisch-Ostindien-Anteilen Amsterdams Welthandel. In den 1970er Jahren entging das Haus knapp dem Abriss fuer einen Metro-Tunnel, was eine landesweite Buergerinitiative ausloeste. Heute beherbergt es eine oeffentliche Bibliothek und einen kleinen Lesesaal mit dem original erhaltenen Deckengemaelde, ein stiller Rueckzugsort mitten in der Innenstadt.
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