Galleria Vittorio Emanuele Secondo
Mailand
Mystik
Mailand offenbart hinter seiner modernen Fassade eine tief verwurzelte mystische Seite. Der Dom mit seinen gotischen Türmchen und die Galleria Vittorio Emanuele Secondo verbergen Jahrhunderte alter Symbolik. Frühchristliche Basiliken wie San Lorenzo Maggiore, Sant'Eustorgio und San Simpliciano erzählen von Glauben, Reliquien und verborgenen Riten. Die Biblioteca Ambrosiana hütet seltene Schriften, während San Pietro in Ciel d'Oro und San Nazaro in Brolo geheimnisvolle Grablegenden bewahren. Selbst abseits der Stadt lädt die Abbazia di San Pietro al Monte zur stillen Besinnung ein, und das Antico ponte visconteo verbindet Landschaft mit längst vergangenen Epochen.
15 Orte · Mailand, Italien · Redaktionell kuratiert
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Hoch über dem Dorf Civate in der Provinz Lecco, erreichbar nur zu Fuß über einen Bergpfad, liegt eine der am besten erhaltenen vorromanischen Klosteranlagen Italiens. San Pietro al Monte wurde um das Jahr 1000 erbaut und vereint zwei Kirchen – San Pietro und San Benedetto al Vallone – auf einem schmalen Bergrücken oberhalb des Lago di Annone. Im Inneren von San Pietro sind Fresken und ein Baldachin-Taufbecken aus dem 11. Jahrhundert erhalten, die zu den seltensten liturgischen Raumausstattungen des frühen Mittelalters in Norditalien zählen. Die Ikonographie der Apsismalereien mit ihrer Apokalypse-Darstellung ist ungewöhnlich vollständig. Heute ist die Anlage unbewohnt, aber regelmäßig zugänglich. Der Aufstieg von Civate dauert etwa 45 Minuten und lohnt sich allein schon für den Ausblick über das Brianza-Tal – die Klostergebäude am Ende des Weges wirken dann wie eine Entdeckung.
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